October 17th, 2008
Unter Ubuntu 8.04 (Hardy Heron) wurde ich beim Aushängen externer USB-Datenträger teilweise mitfolgendem Dialog konfrontiert:
“cannot unmount the volume”
Bei Klicken auf “Details” kam dann:
cannot remove directory
Dabei denk man natürlich gleich daran, dass ja der HAL im Verzeichnis /media/ für jeden angesteckten Datenträger ein Verzeichnis mit dessen Volume-Label anlegt. Aber da war kein Verzeichnis mehr. Über was beschwerte sich der HAL also? Schließlich wurde das Aushängen (umount) korrekt abgeschlossen.
Eine Suche im Netz führt u.a. zu diesem Bug. Allerdings für Ubuntu 7.04. Aber vielleicht ist es ja gar kein Bug…
Die Lösung
Eine externe Festplatte, die sich letztens partout nicht auswerfen lassen wollte (irgendwie hat das USB-Kabel nen Hau gehabt -> device sync error, etc.), musste ich mit einem lazy umount kicken. Jedenfalls ist dadurch nicht der Eintrag in .hal-mtab entfernt worden. Dort stand jetzt immer noch, dass sdc1 auf ein nicht mehr vorhandenes Verzeichnis in /media/ gelinkt ist. Damit nix anderes in die Binsen geht: Alle externen Medien auswerfen/umounten, und sich dann der .hal-mtab annehmen. Erstmal gucken, ob noch was drin steht:
cat /media/.hal-mtab
Auch so eine verwaiste Zeile? Dann rauslöschen:
sudo nano /media/.hal-mtab
So, damit war bei mir alles wieder in Lot, und es gab bei weiteren angesteckten Medien, die als sdc1 eingebunden wurden, keine Beschwerden beim Auswerfen.
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August 9th, 2008
Nach der Neuinstallation eines Toshiba-Notebooks “Satellite M40X-…” will der Toshiba Power Saver einfach nicht mehr starten. Auch das Panel in der Systemsteuerung will sich nicht starten lassen. Bei einem Blick ins Verzeichnis C:\Programme\Toshiba\Power&nspb;Saver findet man darin nichts außer ein Fehlerprotokoll. Die Dateien liegen unter C:\Windows\system32 und heißen u.a. TPmain.exe. Aber auch ein direktes Startend dieses Programms geht in die Hose: “Schwerwiegender Fehler. Dieses Programm wird beendet.“. Eine Deinstallation der Power Savers schlägt auch fehl. Es gibt zig Forenbeiträge, jedoch alles ohne Lösung des Problems. Auch die Hilfe von Toshiba bringt einen nicht weiter.
Zwischenzeitlich habe ich mir mit RightMarks CPU Clock Utility ausgeholfen. Allerdings kann man damit nicht explizit den Lüfter drosseln.
Die Lösung beruht auf dem Fehlen des Power Saver Drivers. Toshiba listet diesen bei einigen Notebooks nicht mit auf. Beim Stöbern in der Software anderer Modelle findet man diesen. Nach Installation und Neustart von Windows, läuft dann auch der Toshiba Power Saver wieder wie gewohnt.
Hinweis: Bei mir hat’s funktioniert. Das Notebooks ist jetzt wieder brav und leise. Wer dieser Anleitung folgt, handelt auf eigene Gefahr. Könnte ja sein, dass ein Treiber für ein M70 das M40X abraucht.
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July 28th, 2008
Ähnlich LaTeX-Beamer ist mit den folgenden Techniken möglich professionelle Bildschirmpräsentationen im Browser anzuzeigen. Das ist natürlich optimal für eLearning. Natürlich ist es einfacher bereits bestehende Präsentationen einfach nach PDF zu exportieren, aber mit dieser Technik laufen die Präsentationen direkt im Browser. Unbedingt die Demos angucken.
Speziell für Opera gibt es Opera Show. Weitere coole JavaScripts gibt auf den Seiten der Macher von S5-Reloaded.
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July 24th, 2008
Das Update auf Firefox3 (mittlerweile sogar 3.0.1) klappt auch unter openSuSE 10.2 problemlos, wenn das Mozilla-Repository in YaST eingehängt ist. Allerdings gibt es ein Problem beim Drucken: Der Gecko-Engine schmiert ab. Dabei handelt es sich um einen bekannten Bug (unten auf dieser Seite) auf den mich meine 80jährige Patentante aufmerksam gemacht hat. Abhilfe schaft das einspielen eines inoffiziellen Patches aus dem wrosenauer-Repository für das gtk2-Paket. Also, klar: Entweder das Repository einbinden und dann in YaST nach “gtk2″ suchen und updaten, ODER einfach das entsprechende RPM im Repository anklicken, downloaden und installieren.
Während der ganzen Installation sollten GTK-Anwendungen geschlossen sein. Wer auf Nummer sicher gehen will, meldet sich nach der Installation ab und wieder an. Neustart nicht erforderlich.
Jetzt druckt der Fuchs wieder wie er soll. Großen Dank an den Autor des Patches.
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July 23rd, 2008
Verbindungen zum Onlinebanking, anderen Bezahldiensten, Webmailern, etc. werden per SSL abgesichert. Das hat zwei entscheidende Vorteile: 1. verschlüsselte Kommunikation, und 2. vertrauensvolle Kommunikation. Das Zertifikat des Webservers garantiert, dass es sich auch wirklich um diesen handelt. Ohne jetzt weiter in die Kryptographie einzusteigen, sei gesagt, dass dies seit dem OpenSSL-Debakel bei Debian nicht mehr uneingeschränkt gilt. Durch einen Fehler sind schwache Zertifikate generiert worden. Dies ermöglicht es den bösen Leuten die Identität eines anderen Webserver vorzutäuschen. Ist sich der Nutzer sicher, dass er mit seiner Bank verbunden ist, weil https:// vor der URI steht, und diese auch noch korrekt und selbst eingegeben ist, tippt der Nutzer tatsächliche seine PINs und TANs auf der Seite einer bulgarischen Verbrecherbande ein.
Schütz Dich vor unsicheren SSL-Verbindungen
Firefox 3.x prüft per OCSP, ob ein Zertifikat widerrufen wurde, und verfügt zusätzlich über Instant-ID. Doch führt die Liste nicht alle schwachen Zertifikate. Hier schaft das Addon / Erweiterung namens Read the rest of this entry »
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July 23rd, 2008
The English section follows below.
Sicherlich eine der praktischen Erweiterungen für Firefox. Und nicht zuletzt deswegen in meine Bestenliste aufgenommen: MinimizeToTray. Dieses Addon minimiert den Firefox als kleines Symbol in den Systray. Dort versteckt er sich bis er wieder geholt wird.
Leider ist Minimize To Tray noch nicht für Firefox3 verfügbar. Da diese Erweiterung keine besonderen Eingriffe in Firefox selbst vornimmt, habe ich sie mir einfach angepasst. Dafür muss in der XPI-Datei für das Addon lediglich die Versions-Nummer in der Datei install.rdf angepasst werden:
<em:targetApplication>
<!-- Mozilla Firefox -->
<Description>
<em:id>{ec8030f7-c20a-464f-9b0e-13a3a9e97384}</em:id>
<em:minVersion>1.0</em:minVersion>
<em:maxVersion>3.0.*</em:maxVersion>
</Description>
</em:targetApplication>
Wem die Fummelei an der XPI-Datei zu aufwändig ist, kann die Datei hier runterladen:

Nach dem Download geht man in Firefox auf “Datei” → “Datei öffnen”, um das XPI zu installieren.
Warnung: Ich übernehme keinerlei Garantie für Funktionsweise bzw. Schäden, die durch die Installation entstehen könnten. Bei mir funktioniert’s jedenfalls.
How to install MinimizeToTray in Firefox3
As you can see above in the German area, it’s quite easy to modify the file install.rdf in the XPI-archive of MinimizeToTray to make it compatible with Firefox 3. If don’t want to go into this, you may just download my modified XPI:

Save the XPI-file to disk and open it from Firefox via “file” → “Open File …”. This will initiate the installation. But beware that I will not take any responsibility for damages or anything this modified XPI may do to your system. However, it worked fine for me. I do not claim any copyright for this software. I’m just offering my modification. Please check the MinimizeToTray homepage for copyright and authors.
firefox, firefox3, addon, MinimizeToTray, systray
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July 22nd, 2008
Sehr bequem und praktisch ist die Möglichkeit unter Linux, sich von einem anderen Rechner mit SSH einzuloggen. Setzt man dann noch die entsprechenden Schalter, kann man sogar Programme auf dem entfernten Rechner starten. Das Programm wird dann auf dem entfernten Rechner ausgeführt, aber die Grafik-Ausgabe, also die Anzeige, erscheint auf dem lokalen Rechner. In der Shell würde
ssh -X hansotto@remotehost.com
den Nutzer “hansotto” auf dem Rechner “remotehost.com” einloggen und dabei einen Tunnel für X bauen. Anschließen kann man z.B. den Firefox starten:
firefox &
Das “&” sorgt dafür, dass man weiterhin auf der Konsole tippen kann während Firefox läuft.
So weit so gut. Von Linux zu Linux oder BSD oder OpenSolaris oder was auch immer läuft das wunderbar. Was aber, wenn Du an einem Windows-Rechner sitzt und auf einen entfernten Linux-Rechner zugreifen willst?
Von Windows zu Linux
Sicher, es gibt diverse kostenpflichtige Lösungen zum Öffnen von X-Sessions auf einer Windows-Maschine. Mit Cygwin, einer Linux-Umgebung für Windows, geht es kostenlos:
- Cygwin von cygwin.com runterladen.
- Cygwin installieren. Hier bei darauf achten, das die Pakete “xterm” und “OpenSSH” installiert werden. Um Auflösung der Abhängigkeiten kümmert sich der Installer automatisch, und installiert benötigte Programme mit.
- Cygwin startet anfangs in mit einer BASH. Versucht man hier sich ein xterm zu öffnen, scheitert dies mit:
xterm Xt error: Can't open display:
xterm: DISPLAY is not set
Nachlesen im Netz bringt diverse Vorschläge doch die Umgebungsvariable DISPLAY richtig zu setzen. Dennoch mag xterm nicht starten. Einfach Lösung: X starten mit
startx
Dabei werden die entsprechenden Variablen automatisch gesetzt und ein X-Terminal geöffnet.
- Hier kann man dann mit
ssh -X hansotto@remotehost.com
seinen Tunnel aufbauen wie unter Linux. In einigen Fällen kann der zusätzliche Schalter “-C” (Compression) für mehr Datendurchsatz sorgen.
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July 11th, 2008
Was unter Linux in der Shell geht, geht teilweise auch unter Windows XP in der Eingabeaufforderung. Mit einer simplen FOR-Schleife konvertiert man alle WAV-Dateien in einem Verzeichnis nach mp3. Der Konverter ist natürlich LAME (einsortiert im Software-Listing). Die ihm mitgegebenen Parameter muss jeder für sich selbst abwägen, ausführlich erklärt ist das ganze hier.
Um loszulegen, befindet man sich im richtigen Verzeichnis mit den zu konvertierenden WAVs:
D:\Musik\Meine_WAVs\ (Beispiel)
Der Kodierer lame.exe befindet sich entweder in diesem Verzeichnis oder z.B. in C:\Windows\system32\ . Dann kann die Schleife einfach mit
for %i IN (*.wav) DO lame “-mm -cbr 64″ %i
gestartet werden. Die Parameter für LAME sind von Anführungszeichen umschlossen. “-mm -cbr 64″ erstellt in dem Fall ein mp3 in Mono mit 64kBit/s. Gerade gut für einen Handyklingelton. Wer Musik für seine Sammlung kodiert, wählt lieber “–vbr-new -V2″.
Die FOR-Schleife funktioniert natürlich für beliebige Operationen. Mehr dazu zur Verwendung und Syntax auf dieser Buchseite.
Tipp: Wer viel mit der Eingabeaufforderung arbeitet, wird sich über das Powertoy “Command Window Here” freuen, welches bei einem Rechtsklick auf das Ordnersymbol in der Titelleiste eines jeden Explorerfensters erscheint. “Command Prompt here” nochmal ausführlich erklärt.
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May 18th, 2008
Fast jeder Künstler ist mittlerweile auf MySpace durch ein Profil vertreten. Das praktische daran ist, dass man viele Lieder komplett anhören kann bevor man die CD kauft. Einige Künstler wiederum veröffentlichen diverse Versionen ihrer Songs nur auf MySpace. Wie kommt man an diese Songs allerdings ran, wenn die Künstler den direkten Download nicht aktiviert hat?
So geht’s!
Neben einigen im Netz kursierende absurden Anleitungen, um an die MP3-Version eines Liedes auf MySpace zu kommen, die dem Nutzer raten, das Augangssignal der Soundkarte gleich direkt wieder aufzunehmen, gibt es eine ganz einfache. Der MySpaca-Player (Flash) nämlich, tut nichts anderes als MP3 abzuspielen. Ja, richtig, die Songs liegen bei MySpace schon als MP3s rum. Und zwar mit 96kBit/s, 22kHz, Stereo kodiert. Wenn man die Songs anhört, befinden sie sich schon auf dem eigenen Rechner, nämlich im Cache von Firefox. Und von da muss man sie einfach heraus kopieren und an einem anderen Ort abspeichern. Um sich den Cache-Inhalt anzeigen zu lassen, gibt man in die Adresszeile von Firefox einfach about:cache ein. Dann klickt man sich über “List Cache Entries” zu den einzelnen Elementen im RAM-Cache vor. Auch hier funktioniert die Suche (Strg + F) nach Textphrasen, wie z.B. “mp3″. So sind die Songs schnell identifiziert.
Achtung: Einige Feuerfüchse sind mit QuickTime oder einem anderen Plugin infiziert, welches MP3s direkt im Firefox abspielt. Um die Songs abzuspeichern geht man entweder über Rechtsklick → “Ziel speichern unter” oder stellt in den Einstellung unter Inhalt → Dateitypen → Verwalten zum Typ “mp3″ und stellt als Aktion “Auf Festplatte speichern” ein.
Tip: Ein frisch gestarteter Firefox hat wesentlich weniger Dateien im Cache. Das erleichtert das raussuchen.
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March 2nd, 2008
Eigentlich hätte ich in just diesem Moment besseres zu tun als den Fix für dieses Problem posten. Da er mir aber den Kopf rettet, soll er auch anderen helfen. Hoffentlich.
Problematik: Sämtliche GTK-Anwendungen (Firefox, Gimp, Pidgin, Acroread, …) lassen sich nicht mehr starten. Bei mir das ganze unter openSuSE 10.2 passiert. Startet man die Anwendung in der Konsole, bekommt man folgende Info, die zum Abschmieren führt:
symbol lookup error: /usr/lib/libpangocairo-1.0.so.0:
undefined symbol: g_once_init_enter_impl
Das Problem liegt aber ganz und gar nicht in der libpangocairo-1.0.so.0 begründet. Selbstverständlich ist es auch nicht von allein aufgetreten. Das Einbinden von zu sätzlichen Repositories verhilft auch einem etwas angestaubten openSuSE 10.2 zu aktuellen Versionen von Gimp, Pidgin & Co. Allerdings wurde bei mir wohl eine Abhängigkeit nicht richtig aufgelöst. Kaputt gespielt sozusagen. Mit dem Befehl
ldd /usr/lib/libpangocairo-1.0.so.0
kann man sich anzeigen lassen, welche Libraries (libs) noch geladen werden müssen. Einen Hinweis auf libglib als Übeltäter habe ich hier gefunden. Aber einfach sämtliche libs wegzulöschen macht keinen Sinn. Ein Update aber schon.
Die Lösung war letztendlich die glib2 per YaST auf die aktuellste Version zu bringen. Evtl. muss hierzu das GNOME:STABLE-Repository vom openSuSE Build-Service eingebunden sein.
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