Mit R Daten aus MySQL-Datenbank von entferntem Server holen (Linux)

January 22nd, 2009

R (R-Project) kann bekanntlich mit sämtlichen lokalen Daten gefüttert werden. Um Daten aus einer MySQL-Datenbank auszulesen, brauchen wir das R-Paket RMySQL, welches sich des Backends DBI (DataBase Interface) bedient. Damit die Installation des Pakets unter Ubuntu Linux glatt durchläuft, installieren wir vorab (außerhalb von R!) das Paket libmysqlclient-dev via

sudo apt-get install libmysqlclient-dev

(evlt. benötigt man noch das META-Paket build-essential, was aber bei der Installation des Paket in R auffallen wird. Wobei man die build-essential(s) immer Read the rest of this entry »

FourCC von AVIs nachträglich ändern unter Linux (Ubuntu)

December 29th, 2008

AVI ist ein Container für Filmformate vieler Arten. Damit das abspielende Programm oder Gerät weiß, welcher Kodierer zum Einsatz gekommen ist, enthält das AVI den FourCC Code. Eine Komprimierung nach MPEG4 läuft entweder auf AVC oder ASP hinaus. Der Kodierer an sich ist eigentlich egal. Das Resultat entscheidet. Damit ist es möglich dem Abspieler etwas vorzumachen, indem man den FourCC-Code abändert.

Dazu brauchen wir erstmal das Programm zum ändern:

sudo apt-get install cfourcc
(wem’s lieber ist: es gibt auch den GUI gfourcc)

Mit dem Befehl

cfourcc MeinFilm.avi

kann man sich den aktuellen FourCC anzeigen lassen. Steht hier z.B. FMP4 des Kodierers FFMPEG, kann es unter Umständen zu Problemen kommen, da einige Geräte diesen Kodierer noch nicht kennen. Es bietet sich an den FourCC auf XVID zu ändern:

cfourcc -u XVID MeinFilm.avi

Will man gleich mehrer Filme auf einmal anpassen, tut es diese Zeile für alle im aktuellen Verzeichnis befindlichen AVIs:

for i in *.avi; do cfourcc -u XVID "$i"; done;

Eine andere Möglichkeit wäre DX50 (DivX5) als FourCC zu setzen.

1by1 für Linux: Quod Libet

December 15th, 2008

Die beiden Audio-Tools 1by1 und mp3DirectCut von Martin Pesch sind genial: “1by1, the directory player” erlaubt es Musikdateien direkt in einem Dateimanager abzuspielen. Puristisch, schnell, klein, gut. mp3DirectCut ist einzigartig. Im Gegensatz zu anderen Audio-Schnittprogrammen entpackt es die mp3-Dateien nicht, sondern schneidet direkt die Datei. Wer versteht, was verlustbehaftete Kompression ist, wird mp3DirectCut lieben. Darüber hinaus kann mp3DirectCut eine große mp3-Datei, für die ein cue-sheet vorliegt, in die einzelnen Dateien zerschnippeln, und diese taggen und Namen vergeben.

Quod Libet
Nach langer Suche und der Idee 1by1 in WINE laufen zu lassen, Read the rest of this entry »

Mit ‘find’ sämtlich Dateien eines Typs löschen

December 14th, 2008

Oft sind Verzeichnisstrukturen mit automatisch generierten Dateien zugemüllt. Will man alle Dateien vom Typ xy aus allen Unterverzeichnissen löschen, kommt ‘find‘ zum Einsatz. Find ist allerdings ziemlich sensibel, was die Syntax angeht. Mit dieser Zeile wird man sämtliche *.m3u Dateien im aktuellen und in seinen Unterverzeichnissen (sub directories) los:

find . -type f -name "*.m3u" -exec rm -vf {} \;

Genauso würde man alles Dateien, die im Namen “hans” enthalten so loswerden:

find . -type f -name "*hans*" -exec rm -vf {} \;

Find führt also rm -vf für die gefundenen Dateien aus. Die geschweiften Klammern, das Leerzeichen und der Backslash sind unerlässlich.

Flash Player 10 Installer (standalone)

December 6th, 2008

Flash Player 9 ist mittlerweile von Flash Player 10 abgelöst worden. Um aber nicht nur den FlashPlayer in Firefox/Opera, sonder auch für Windows auf Version 10 zu aktualisieren, braucht man oft den “Standalone Installer”. Den so installierten FlashPlayer brauchen Programme wie der LIVE-Messenger oder auch der Focus-Screensaver.

Download FlashPlayer 10 Installer

… irgendwann wird auch dieser Link tot sein. Dann einfach einen Kommentar hinterlassen.

gelöst: kein Sound bzw. Sound&Absturz von Firefox bei Flash-Filmen unter Ubuntu Hardy Heron (8.04)

November 28th, 2008

Zu aller erst ist es wichtig klar zustellen, dass die hier beschriebenen Probleme u.a. auf die Tatsache zurück zu führen sind, dass der FlashPlayer von Adobe keine Freie Software ist. Wäre er dies, könnte er entsprechend angepasst werden. So steht ein Ersatz für Adobes FlashPlayer momentan auf Platz 1 der High-Priority-Liste der FSF.

Nun zum Problem an sich: Nach einer Installation von Ubuntu Hardy Heron (8.04) und den “ubuntu-restricted-extras” werden zwar FlashFilmchen abgespielt, allerdings ohne Sound. Wenn kein Sound bei Flash-Filmen zu hören ist, erstmal Read the rest of this entry »

DSL Überspannungsschutz für Fritz!Box & Co., ISDN, Analog (Blitzschutz)

November 23rd, 2008

Der Klimawandel lässt die Sommergewitter immer heftiger werden. Im Gegenzug dazu haben wir immer mehr sensible Elektronik im Haushalt. An exponierter Stelle sitzen Telefone und DSL-Geräte. Wie schützt man diese am besten? Auf meiner Suche in diversen Geschäften, die u.a. den Geiz beschwören, bin ich auf Blitzschutz-Stecker und Überspannungsschutz-Geräte gestoßen. Das Problem mit diesen Geräten ist: Die Anschlussmöglichkeiten passen nicht mit dem zusammen, was man an einem normalen DSL-Anschluss vorfindet. Im Regelfall steckt hier der Splitter in einer TAE-Dose. Genau hier ist der “Einlass”. Genau hier muss die Schutzeinrichtung hin. Allerdings habe ich kein Gerät für einen TAE-Anschluss gefunden, nur für Westernstecker. Aber wer hat schon einen Adapter von TAE auf Western zuhause rumliegen? Ein einziges Gerät ist mir bekannt, das am richtigen Punkt ansetzt: Brieselang P101. Mir war das jedoch etwas zu teuer (momentan liegt dieses Produkt bei Read the rest of this entry »

Vergleich von Musik-Dateiformaten/-Kompressionsverfahren

November 23rd, 2008

Audiophile Menschen meinen den Unterschied zwischen parallelen und geflochtenen Lautsprecherlitzen zu hören. Ja, es sei sogar wichtig, ob nun der Netzstecker so oder anders herum in die Dose gesteckt wird. Hmmm, Physik, 10. Klasse, Elektrizitätslehre, Thema: Wechselstrom, alles klar.
Jedoch werden ähnliche Glaubensfragen auch rund um verlustbehaftete digitale Musikformate (mp3, ogg, aac, wma, …) geführt. Für den gesunden Menschen-/Verbraucherverstand fallen schon mal jegliche Formate weg, die den Musikkäufer mit DRM knebeln: wma, aac, … Übrig bleiben: mp3, ogg, … Davon sollen nur die übrig bleiben, die den Hörer nicht in Lizenzschwierigkeiten bringen: ogg. Da der Quasi-Standard mp3 allerdings nicht mehr wegzudenken ist, muss man diese Format jedoch immer mit berücksichtigen. Die Probleme mit mp3, die vielen nicht bekannt sind, zeigt das Beispiel OpenMoko auf.
Es ist mal wieder so, dass sich im Wettlauf der Formate (noch) nicht das beste durchgesetzt hat. OggVorbis kling bei gleichem Platzverbrauch (Bit-Rate) wesentlich besser als MP3. Leider ist (noch) nicht so weit verbreitet. Read the rest of this entry »

Fernwartung über das Internet

October 31st, 2008

Wer anderen Nutzern unter die Arme greifen will, kann dies auch aus der Ferne tun. Das Internet ermöglicht den Fernzugriff über beliebige Distanzen. Neben dem Konsolen-Login über SSH, kann man sich natürlich auch den ganzen Desktop des Hilfesuchenden heranholen. Neben vielen Freeware-Tools, die aber wieder genau dieses Tool als Gegenstück auf der anderen Seite erwarten, sollte man vorzugsweise auf das Protokoll VNC setzen. Mit VNC ist das Betriebssystem an beiden Enden beliebig. Unter Ubuntu Linux kann der Hilfesuchende seine Oberfläche einfach freigeben, indem er Read the rest of this entry »

SPSS kostenlos: PSPP, die freie Alternative

October 31st, 2008

SPSS wird wird in vielen Lehrveranstaltungen (noch) verwendet, um grundlegende statistische Methoden zu vermitteln. Mehr und mehr setzt sich hier das freie R-Project durch. Doch bis auch die letzten Dozenten der SPSS-Schule in den Ruhestand gehen, vergeht wohl noch einige Zeit.

SPSS hat jedoch einen Haken. Übungsaufgaben können von den Studenten meist nur im Computerpool an der Uni durchgeführt werden. Für die Arbeit zuhause, kommt es dann zum Software-Diebstahl - motiviert durch die Uni. Welcher Student ist gewillt ca. 60 EUR für eine Studentenversion auszugeben, die im Umfang erheblich beschnitten ist bzw. kann sich die ca. 1600$ für eine aktuelle Basis-Version leisten? Wer weder das Geld für SPSS hat, noch in R unterrichtet wurde, kann jetzt auf PSPP zurück greifen.

PSPP, die Alternative zu SPSS

PSPP ist freie Software, also für jeden jederzeit kostenlos zu beziehen. Download genügt. PSPP kann momentan noch nicht alle benötigten Verfahren, wird aber schnell weiter entwickelt. Sicherlich kann PSPP in nächster Zeit SPSS in professioneller Anwendung nicht ersetzten, jedoch sollten die meisten “Hausaufgaben” damit zu erledigen sein. Die Installationsdateien für Windows gibt es hier:

Download für Windows

Wer vorher PSPP noch nicht installiert hatte, greift zur “full-version”. Regelmäßige Updates lohnen sich, und kosten ja nichts. Linux- und Mac-Nutzer sehen sich auf Projekt-Hompage um.

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