Archive for the 'Musik' Category

1by1 für Linux: Quod Libet

Monday, December 15th, 2008

Die beiden Audio-Tools 1by1 und mp3DirectCut von Martin Pesch sind genial: “1by1, the directory player” erlaubt es Musikdateien direkt in einem Dateimanager abzuspielen. Puristisch, schnell, klein, gut. mp3DirectCut ist einzigartig. Im Gegensatz zu anderen Audio-Schnittprogrammen entpackt es die mp3-Dateien nicht, sondern schneidet direkt die Datei. Wer versteht, was verlustbehaftete Kompression ist, wird mp3DirectCut lieben. Darüber hinaus kann mp3DirectCut eine große mp3-Datei, für die ein cue-sheet vorliegt, in die einzelnen Dateien zerschnippeln, und diese taggen und Namen vergeben.

Quod Libet
Nach langer Suche und der Idee 1by1 in WINE laufen zu lassen, (more…)

Vergleich von Musik-Dateiformaten/-Kompressionsverfahren

Sunday, November 23rd, 2008

Audiophile Menschen meinen den Unterschied zwischen parallelen und geflochtenen Lautsprecherlitzen zu hören. Ja, es sei sogar wichtig, ob nun der Netzstecker so oder anders herum in die Dose gesteckt wird. Hmmm, Physik, 10. Klasse, Elektrizitätslehre, Thema: Wechselstrom, alles klar.
Jedoch werden ähnliche Glaubensfragen auch rund um verlustbehaftete digitale Musikformate (mp3, ogg, aac, wma, …) geführt. Für den gesunden Menschen-/Verbraucherverstand fallen schon mal jegliche Formate weg, die den Musikkäufer mit DRM knebeln: wma, aac, … Übrig bleiben: mp3, ogg, … Davon sollen nur die übrig bleiben, die den Hörer nicht in Lizenzschwierigkeiten bringen: ogg. Da der Quasi-Standard mp3 allerdings nicht mehr wegzudenken ist, muss man diese Format jedoch immer mit berücksichtigen. Die Probleme mit mp3, die vielen nicht bekannt sind, zeigt das Beispiel OpenMoko auf.
Es ist mal wieder so, dass sich im Wettlauf der Formate (noch) nicht das beste durchgesetzt hat. OggVorbis kling bei gleichem Platzverbrauch (Bit-Rate) wesentlich besser als MP3. Leider ist (noch) nicht so weit verbreitet. (more…)

MySpace Songs abspeichern

Sunday, May 18th, 2008

Fast jeder Künstler ist mittlerweile auf MySpace durch ein Profil vertreten. Das praktische daran ist, dass man viele Lieder komplett anhören kann bevor man die CD kauft. Einige Künstler wiederum veröffentlichen diverse Versionen ihrer Songs nur auf MySpace. Wie kommt man an diese Songs allerdings ran, wenn die Künstler den direkten Download nicht aktiviert hat?

So geht’s!
Neben einigen im Netz kursierende absurden Anleitungen, um an die MP3-Version eines Liedes auf MySpace zu kommen, die dem Nutzer raten, das Augangssignal der Soundkarte gleich direkt wieder aufzunehmen, gibt es eine ganz einfache. Der MySpaca-Player (Flash) nämlich, tut nichts anderes als MP3 abzuspielen. Ja, richtig, die Songs liegen bei MySpace schon als MP3s rum. Und zwar mit 96kBit/s, 22kHz, Stereo kodiert. Wenn man die Songs anhört, befinden sie sich schon auf dem eigenen Rechner, nämlich im Cache von Firefox. Und von da muss man sie einfach heraus kopieren und an einem anderen Ort abspeichern. Um sich den Cache-Inhalt anzeigen zu lassen, gibt man in die Adresszeile von Firefox einfach about:cache ein. Dann klickt man sich über “List Cache Entries” zu den einzelnen Elementen im RAM-Cache vor. Auch hier funktioniert die Suche (Strg + F) nach Textphrasen, wie z.B. “mp3″. So sind die Songs schnell identifiziert.
Achtung: Einige Feuerfüchse sind mit QuickTime oder einem anderen Plugin infiziert, welches MP3s direkt im Firefox abspielt. Um die Songs abzuspeichern geht man entweder über Rechtsklick → “Ziel speichern unter” oder stellt in den Einstellung unter Inhalt → Dateitypen → Verwalten zum Typ “mp3″ und stellt als Aktion “Auf Festplatte speichern” ein.
Tip: Ein frisch gestarteter Firefox hat wesentlich weniger Dateien im Cache. Das erleichtert das raussuchen.

REAL-Audio-Webradio-Stream (ra) nach mp3 konvertieren

Sunday, February 3rd, 2008

Solange sich OggVorbis als StreamingFormat zusammen mit dem ICEcast-Server (beides OpenSource und sehr gut) noch nicht durchgesetzt hat, ist man leider noch auf proprietäre Audioformate angewiesen. Wobei mir REAL immer noch besser aufs Gemüt schlägt als WindowsMedia.

Wie zeichnet man einen REAL-Stream auf?

Es gibt einige, größtenteils kostenpflichtige Tools, um Webradio-Streams auf die Festplatte zu schreiben. Allerdings gehen diese Tools oft unergründliche Umwege; greifen z.B. das dekodierte Audiosignal über eine virtuelle Soundkarte ab, usw. Ich will hier den direkten Weg gehen. (more…)

mp2 in mp3 umwandeln

Friday, August 31st, 2007

Hier mal wieder einer aus der Kategorie: Lieder, Leute, Bierl… ähh Musikleichen: wie konvertiere ich eine mp2-Datei in eine mp3-Datei? Fälschlicherweise kommt hier oft die Frage: “Wie konvertiere ich eine MPEG-2 Datei in eine MPEG-3 Datei?” Da liegt schon ein Fehler in der Frage: Sowohl mp2 als auch mp3 sind MPEG-1 Dateien, die eine “Audio Layer 2″, die andere “Audio Layer 3” (im Volksmund MPEG-3 genannt, aber eben falsch).

Hier kommt keine Windoof-Klick-Anleitung, sondern etwas “Eingabeaufforderung” mit der Voraussetzung von Grundkenntnissen über Musikkomprimierung. Und so geht’s: (more…)

m4a Dateien unter Linux nach mp3 konvertieren

Wednesday, July 18th, 2007

m4a, mp4 und aac sind die von Apples iTunes verwendeten Musikformate. Um diese in eine mp3 Musikdatei zu konvertieren, müssen sie zuerst in das wave- / wav-Format decodiert werden. Das geht mit dem MPEG-4 AAC Decoder faad2 von audiocoding.com. Eine einzelne Datei decodiert man mit
faad meine_musikdatei.m4a
Dadurch wird automatisch die Datei meine_musikdatei.wav angelegt. Mehrere MPEG-4 Dateien dekodiert man mit dieser kleinen Bash-Schleife:
for i in *.m4a;
do faad "$i";
done;

Damit liegen alle AAC Dateien nun als wave-Dateien vor. Die Umwandlung in wohlklingende mp3s geschieht mittels LAME. Bei mehreren Dateien ebenfalls über eine Shell-Schleife oder über das beim LAME Quellcode mitgelieferte Skript MLAME:
mlame -o "--vbr-new" *.wav
Mehr über mp3-Encoding gibt es hier. Nun liegen alle MPEG-4 Dateien als mp3s und können nach Belieben noch getagged werden, z.B. mit EasyTag oder MusicBrainz.

Kostenlose Konzertmitschnitte

Saturday, June 16th, 2007

Der Bayerische Rundfunk stellt unter Bavarian Open Source Musik in hoher Qualität von hochkarätigen Künstlern kostenlos zum Download online. Danke Bayerischer Rundfunk! Dabei handelt es sich meist um Konzertmitschnitte. Die Musik (fast) durchgehend als MP3 mit 192 kBit/s CBR kodiert.
Im Angebot stehen Künstler wie Polarkreis 18, Tiefschwarz, Kaiser Chiefs, Anajo, Boozoo Bajou, Slut, und viele bekannte mehr. Aber ebenso eher weniger bekannte, aber mindestens genauso gute Künstler.

Einfacher Download
Leider gelangt man nach dem Klick auf ein Festival, z.B. dem Shining Festival, nicht direkt zu einer Auflistung aller Musikstücke, sondern muss jeden Künstler einzeln anklicken (mittlerer Mausklick bei Firefox hilft). Für den Fall, dass auf einer Seite gleich mehrere MP3s verlinkt sind, bietet sich die Erweiterung Down Them All! für Firefox an (→ mehr Firefox Erweiterungen). Nach Installation von Down Them All! und anschließendem Neustart von Firefox, ermöglicht ein Rechtsklick an beliebiger Stelle auf einer Seite mit mehreren MP3s die Auswahl von Down Them All! aus dem Kontext-Menü. Jetzt werden oben in der Liste alle verlinkten Dateien angezeigt. Im unteren Bereich einen Filter auf “mp3″ zu setzen, ist jetzt ziemlich hilfreich.

weitere Downloads beim BR

Technobubble , , , , , ,

MP3 Player, die ich nicht kaufen würde

Monday, December 11th, 2006

Defective by DesignMP3 Player gehen in den Geschäften weg wie warme Semmeln. Es gibt sie von extrem billig bis hin zum Edelmodell. Aber gerade bei den vermeindlichen Markenprodukten gibt es ein Manko, dass diese Player komplett für den Gebrauch disqualifiziert: DRM. Ich vertrete die Meinung, dass DRM eine Funktionseinschränkung darstellt. Zum Einstieg eine Anekdote. Fritzchen geht ins Geschäft, will sich einen MP3 Player kaufen. Weil alle seine Freunde vom iPod reden und er selbst einen Hang zu Toilettenporzelanoptik hat, kauft er sich einen iPod. Zuhause angekommen stellt er fest, dass er den Player per Drag & Drop mit Dateien bespielen kann. Aber nur Musikdateien, die über die iTunes Software aufgespielt wurden, lassen sich auch abspielen. Mit dem so mit Musik betankten iPod besucht Fritzchen den Klaus. Aber die Musikstücke lassen sich nicht vom Player auf Klaus PC kopieren, obwohl Fritzchen seine MP3s von seinen eigenen Musik-CDs erstellt hatte. Es handelte sich hierbei also nicht um Stücke, die von Haus aus mit DRM verschnürt sind. Ohne iPod wäre Fritzchen das nicht passiert. (more…)

MusicIP - Der Stimmungsmacher

Friday, December 1st, 2006

MusicIPMusicIP, ehemals Predixis ist meiner Ansicht nach völlig revolutionär, was das Entdecken der eigenen Musiksammlung angeht. Es gibt immer Ecken und Winkel auf Festplatten, in die man schon lange nicht mehr reingehört hat. Sehr bedauerlich. Genau hier setzt MusicIP an. Im Gegensatz zu Diensten wie last.fm arbeitet MusicIP nur mit der Charakter der eigenen, lokalen Musik. Es gibt auch eine OnlineVersion für den schnellen Spaß: MusicIP Playground. Diese Onlinevariante erinnert schon stark an liveplasma.com oder pandora.com. Bei pandora setzen sich echte Menschen hin, hören sich Musik an und klassifizieren diese. So kommen sie aber zu keinem Urteil über die Musik auf der lokalen Platte. Die Empfehlungen von last.fm funktionieren nur mit Amarok wirklich gut.

Getting startet
Als erstes braucht Ihr den (more…)

Musik im Griff

Monday, June 5th, 2006

musikcubeMit dem kostenlosen Programm musikCube gibt es endlich eine komfortable Musikdatenbank / Player Kombination für Windows. In den guten alten Zeiten konnte man sich seine durch seine 10 Alben auch im Explorer klicken, und die gewünschten Dateien in die Winamp Playlist werfen. Aber wie findet man schnell einen Song, der in den tiefesten Verzeichnisbäumen abgetaucht ist? Ein datenbankbasiertes Programm hilft hier. (more…)