Archive for the 'linux' Category

WLAN mit WPA (1/2) Verschlüsselung unter Linux

Saturday, September 1st, 2007

Leider unterstützen noch zu wenige Hersteller das Betriebssystem auf der guten Seite der Macht. Dabei bedeutet “Unterstützung” eigentlich nur der Gemeinschaft von Treiberentwicklern die für die Treiberprogrammierung notwendigen technischen Spezifikationen mitzuteilen. Angst vor Industriespionage ist größtenteils unbegründet, da sich die Entwickler zu Verschwiegenheit verpflichten. Mit gutem Beispiel voran gehen Hersteller wie z.B. Intel (CPU Microcode, Grafikkarten, WLAN, LAN, Mainboard), Ralink (WLAN) und Brother (Scanner, Drucker, Fax). Negativ fallen mir auf: nVidia, ATI und leider auch AVM. Diese Hersteller liefern zwar evtl. Treiber, diese sind aber nicht OpenSource, sondern kommen als Binaries und “beschmutzen” den Kernel beim Laden.

Zu den unter Linux in vollem Umfang unterstützten WLAN-Chipsätzen zählen: (more…)

m4a Dateien unter Linux nach mp3 konvertieren

Wednesday, July 18th, 2007

m4a, mp4 und aac sind die von Apples iTunes verwendeten Musikformate. Um diese in eine mp3 Musikdatei zu konvertieren, müssen sie zuerst in das wave- / wav-Format decodiert werden. Das geht mit dem MPEG-4 AAC Decoder faad2 von audiocoding.com. Eine einzelne Datei decodiert man mit
faad meine_musikdatei.m4a
Dadurch wird automatisch die Datei meine_musikdatei.wav angelegt. Mehrere MPEG-4 Dateien dekodiert man mit dieser kleinen Bash-Schleife:
for i in *.m4a;
do faad "$i";
done;

Damit liegen alle AAC Dateien nun als wave-Dateien vor. Die Umwandlung in wohlklingende mp3s geschieht mittels LAME. Bei mehreren Dateien ebenfalls über eine Shell-Schleife oder über das beim LAME Quellcode mitgelieferte Skript MLAME:
mlame -o "--vbr-new" *.wav
Mehr über mp3-Encoding gibt es hier. Nun liegen alle MPEG-4 Dateien als mp3s und können nach Belieben noch getagged werden, z.B. mit EasyTag oder MusicBrainz.

democracyplayer findet libgtkembedmoz.so nicht

Friday, June 15th, 2007

Nach einer Installation des democracyplayer unter openSuSE 10.2 über YaST Paketverwaltungsystem findet dieser die Datei libgtkembedmoz.so nicht, obwohl YaST alle Abhängigkeiten aufgelöst haben will. Hat YaST auch - ist ja schließlich Qualität aus dem Frankenland ;-) . Die Datei libgtkembedmoz.so wird unter anderem mit dem Paket mozilla-xulrunner geliefert. Eine Suche in YaST, mit der Option PRM “Provides” gesetzt, offenbart dies. Warum kommt aber dennoch die Meldung

ImportError: libgtkembedmoz.so: Kann die Shared-Object-Datei nicht öffnen: Datei oder Verzeichnis nicht gefunden ?

Zwar liegt die Datei libgtkembedmoz.so je nach Version des mozilla-xulrunners z.B. im Verzeichnis
/usr/lib/xulrunner-1.8.1.4
dennoch will sie der democracyplayer nicht finden. Abhilfe schafft eine neue Datei mit beliebigen Namen, hier exemplarisch:
/etc/ld.so.conf.d/democracyplayer.conf
diese enthält nichts weiter als den Pfad zur vermissten Datei, nämlich
/usr/lib/xulrunner-1.8.1.4
Nun muss noch ein ldconfig ausgeführt werden und dem Start steht nichts mehr im Wege.

Meldung, die mich überhaupt auf dem democracyplayer aufmerksam machte:

Technobubble , ,

3D Desktops - XGL und mehr

Saturday, August 26th, 2006

Der von Novell entwickelte 3D Desktop XGL (video) ermöglich das Arbeiten auf vier von 6 Seiten eines Würfels. Der Würfel selbst lässt sich beim Gedrückthalten bestimmter Tastenkombinationen einfach mit der Maus anfassen und wenden. Besonders schön ist aber auch die Animation der Fenster und Menüs, sowie deren stufenlose Transparenz per Mausrad. Jedes Fenster, dass bewegt wird, “schwabbelt” der Maus so ein bißchen hinterher. Per Tastendruck werden alle offenen Fenster klein skaliert und nebeneinander auf dem Desktop dargestellt. Kennt man ja von MacOS. Und das alles ohne die Irrsinnigen Hardwareanforderungen von (more…)

CD / DVD iso image mount en

Friday, July 21st, 2006

Wie mounte ich das ISO image einer CD oder DVD unter linux? Auf ein gemountetes image kann man genauso zugreifen wie auf ein anderes lokals Verzeichnis. Das ganze geht als root mit

md -p /mnt/xy
mount -r -t iso9660 -o loop /path/to/image.iso /mnt/xy

Wo ist k3bsetup?

Friday, July 14th, 2006

Das ist mal wieder ein typisches SuSE Problem. Ich habe soeben SuSE 10.1 installiert. K3b moniert beim Starten, dass es keine Schreibrechte auf /dev/hda besitzt. Das kann ja gut sein. Dafür liefert K3b normalerweise das Tool k3bsetup mit. Aber nicht so bei SuSE 10.1.

Wie geht’s trotzdem?
Klar man könnte sich jetzt einfach die Rechte selbst geben, also die Brenntools cdrecord, cdrdao und growisofs, als root ausführen lassen. Aber es geht viel komfortabler und Audio CDs aus mp3s brennen kann K3b danach auch noch. Einfach (more…)

Langsames USB unter SuSE 10.0

Monday, March 20th, 2006

Ein USB Massenspeichergerät (usb mass storage) unter SuSE 10.0 zu beschreiben kann buchstäblich zum Geduldspiel werden. Transferraten von 8kB/s versetzten den Nutzer ins ISDN Zeitalter zurück. Von USB 2.0 keine Spur. Dagegen wird beim Lesen die volle Geschwindigkeit ausgenutzt. Das Problem wird von der Mountoption sync hervorgerufen. Diese sorgt dafür, daß selbst beim unbedachten Abziehen des USB Speichers alle Daten geschrieben worden sind. In der Vergangenheit wurde erst beim umount gesynct. Komischerweise tritt dieses Verhalten vermehrt bei USB Flashspeichern, aber nicht bei USB Festplatten auf. Unter SuSE 9.x soll das Kopieren trotz sync fix von statten gegangen sein.

Release Notes lesen!
Manchmal ist es eben doch ratsam mal einen Blick in die Release Notes zu werfen:
/usr/share/doc/release-notes/RELEASE-NOTES.de.html
Denn da steht:

Wenn Schreibvorgänge auf USB-Speichergeräten, wie beispielsweise USB-Sticks oder USB-Festplatten, langsam durchgeführt werden oder wenn Sie keine synchronisierten Schreibvorgänge auf diesen Geräten vornehmen möchten, deaktivieren Sie die sync mount-Option.

Und die Anleitung ist auch gleich dabei: (more…)

FlashPlayer ohne Ton

Saturday, February 25th, 2006

Unter SuSE 10.0 bleiben Flash Inhalte in Firefox und Opera erstmal leider stumm. Mancher Forenteilnehmer hat sich durch ändern der Schreibberechtigung für /dev/dsp geholfen. Was aber nicht im Sinne eines stabilen Systems liegen kann. Töne entlockt man Flash Inhalten, indem man die beiden Plugindateien flashplayer.xpt und libflashplayer.so im Verzeichnis /usr/lib/browser-plugins mit den aktuellsten Dateien des FlashPlayers für Linux überschreibt (→Macromedia.com). Die beiden Dateien können so wie sie sind aus dem tar.gz-Archiv entpackt und kopiert werden. Nach einem Neustart von Firefox sollten sich auch Flash Inhalte wieder besser anhören.

Update
Flashplayer ist nun endlich auch in Version 9 (beta) für Linux verfügbar. Dazu einfach das Archiv von Adobe labs herunterladen und die libflashplayer.so in das Verzeichnis /usr/lib/browser-plugins/ kopieren.

Erobere Deine Arbeitsoberfläche!

Friday, January 27th, 2006

Leider klappt das manchmal mit Konqueror nicht auf Anhieb. Besonders dann, wenn man anstelle des Homeverzeichnisses plötzlich in irgendeinem anderen landet. Einen Ausführlichen Artikel über Konqueror gibt bei Linux User: Ordnung im Datei-Dschungel.

K-Menü zu groß

Friday, January 27th, 2006

Auf die Größe kommt es eben doch an. Wenn K-Menü den halben Desktop bedeckt ist Schluß mit lustig. Leider gibt es in KDE keinerlei Einstellungsmöglichkeiten dafür. Die Nutzer müssen unter SuSE (hier 10.0) mit übergroßen Startmenüs rumquälen, während root ein Menü in ansehnlicher Größe hat. Woran liegt’s?
In der Datei kickerrc unter /opt/kde3/share/config/SuSE/default/ befindet sich der Eintrag
[menus]
MenuEntryHeight=__ICONSIZE__

Aber man will ja eben kleinere Icons im K-Menü als überall sonst. Deshalb begibt man sich im Homeverzeichnis nach .kde/share/config/. Dort nimmt man sich die individuelle kickerrc vor und ändert den Wert ab. 22 oder gar 16 sollte ausreichen.
[menus]
MenuEntryHeight=22

Und der Befehl
dcop kicker Panel restart
setzt die Änderungen sofort um.

Wer mehrere Nutzer anlegt, ändert am besten gleich die Vorlage von kickerrc im Ordner …./default/. Mehr darüber im SuSE Linux Portal.