Archive for the 'linux' Category

Firefox3 stürzt beim Drucken unter openSuSE 10.2 ab

Thursday, July 24th, 2008

Das Update auf Firefox3 (mittlerweile sogar 3.0.1) klappt auch unter openSuSE 10.2 problemlos, wenn das Mozilla-Repository in YaST eingehängt ist. Allerdings gibt es ein Problem beim Drucken: Der Gecko-Engine schmiert ab. Dabei handelt es sich um einen bekannten Bug (unten auf dieser Seite) auf den mich meine 80jährige Patentante aufmerksam gemacht hat. Abhilfe schaft das einspielen eines inoffiziellen Patches aus dem wrosenauer-Repository für das gtk2-Paket. Also, klar: Entweder das Repository einbinden und dann in YaST nach “gtk2″ suchen und updaten, ODER einfach das entsprechende RPM im Repository anklicken, downloaden und installieren.

Während der ganzen Installation sollten GTK-Anwendungen geschlossen sein. Wer auf Nummer sicher gehen will, meldet sich nach der Installation ab und wieder an. Neustart nicht erforderlich.

Jetzt druckt der Fuchs wieder wie er soll. Großen Dank an den Autor des Patches.

Mit Cygwin’s SSH eine X-session auf Windows holen

Tuesday, July 22nd, 2008

Sehr bequem und praktisch ist die Möglichkeit unter Linux, sich von einem anderen Rechner mit SSH einzuloggen. Setzt man dann noch die entsprechenden Schalter, kann man sogar Programme auf dem entfernten Rechner starten. Das Programm wird dann auf dem entfernten Rechner ausgeführt, aber die Grafik-Ausgabe, also die Anzeige, erscheint auf dem lokalen Rechner. In der Shell würde

ssh -X hansotto@remotehost.com

den Nutzer “hansotto” auf dem Rechner “remotehost.com” einloggen und dabei einen Tunnel für X bauen. Anschließen kann man z.B. den Firefox starten:

firefox &

Das “&” sorgt dafür, dass man weiterhin auf der Konsole tippen kann während Firefox läuft.

So weit so gut. Von Linux zu Linux oder BSD oder OpenSolaris oder was auch immer läuft das wunderbar. Was aber, wenn Du an einem Windows-Rechner sitzt und auf einen entfernten Linux-Rechner zugreifen willst?

Von Windows zu Linux

Sicher, es gibt diverse kostenpflichtige Lösungen zum Öffnen von X-Sessions auf einer Windows-Maschine. Mit Cygwin, einer Linux-Umgebung für Windows, geht es kostenlos:

  1. Cygwin von cygwin.com runterladen.
  2. Cygwin installieren. Hier bei darauf achten, das die Pakete “xterm” und “OpenSSH” installiert werden. Um Auflösung der Abhängigkeiten kümmert sich der Installer automatisch, und installiert benötigte Programme mit.
  3. Cygwin startet anfangs in mit einer BASH. Versucht man hier sich ein xterm zu öffnen, scheitert dies mit:

    xterm Xt error: Can't open display:
    xterm: DISPLAY is not set

    Nachlesen im Netz bringt diverse Vorschläge doch die Umgebungsvariable DISPLAY richtig zu setzen. Dennoch mag xterm nicht starten. Einfach Lösung: X starten mit

    startx

    Dabei werden die entsprechenden Variablen automatisch gesetzt und ein X-Terminal geöffnet.

  4. Hier kann man dann mit

    ssh -X hansotto@remotehost.com

    seinen Tunnel aufbauen wie unter Linux. In einigen Fällen kann der zusätzliche Schalter “-C” (Compression) für mehr Datendurchsatz sorgen.

undefined symbol g_once_init_enter_impl (gelöst)

Sunday, March 2nd, 2008

Eigentlich hätte ich in just diesem Moment besseres zu tun als den Fix für dieses Problem posten. Da er mir aber den Kopf rettet, soll er auch anderen helfen. Hoffentlich.

Problematik: Sämtliche GTK-Anwendungen (Firefox, Gimp, Pidgin, Acroread, …) lassen sich nicht mehr starten. Bei mir das ganze unter openSuSE 10.2 passiert. Startet man die Anwendung in der Konsole, bekommt man folgende Info, die zum Abschmieren führt:

symbol lookup error: /usr/lib/libpangocairo-1.0.so.0:
undefined symbol: g_once_init_enter_impl

Das Problem liegt aber ganz und gar nicht in der libpangocairo-1.0.so.0 begründet. Selbstverständlich ist es auch nicht von allein aufgetreten. Das Einbinden von zu sätzlichen Repositories verhilft auch einem etwas angestaubten openSuSE 10.2 zu aktuellen Versionen von Gimp, Pidgin & Co. Allerdings wurde bei mir wohl eine Abhängigkeit nicht richtig aufgelöst. Kaputt gespielt sozusagen. Mit dem Befehl

ldd /usr/lib/libpangocairo-1.0.so.0

kann man sich anzeigen lassen, welche Libraries (libs) noch geladen werden müssen. Einen Hinweis auf libglib als Übeltäter habe ich hier gefunden. Aber einfach sämtliche libs wegzulöschen macht keinen Sinn. Ein Update aber schon.

Die Lösung war letztendlich die glib2 per YaST auf die aktuellste Version zu bringen. Evtl. muss hierzu das GNOME:STABLE-Repository vom openSuSE Build-Service eingebunden sein.

Externe NTFS Festplatte (Partition) beschreibbar mit ntfs-3g mounten

Friday, February 8th, 2008

Lange Zeit war das proprietäre NTFS-Dateisystem von Windows für Linux nicht stabil beschreibbar. Das Modul ntfs war zwar in der Lage von NTFS-Partitionen zu lesen, jedoch waren zuverlässige Schreibzugriffe auf NTFS-Partionen nur mit kostenpflichtigen closed-source Treibern von Drittanbietern möglich, die wiederum selbst Lizenzgebühren an M$ abdrücken mussten. Mit der Einführung von FUSE waren völlig neue Konzepte von Treibern unter Linux möglich. Anfang 2007 wurde die erste stabile Version des ntfs-3g Treibers veröffentlicht. ntfs-3g liest und schreibt zuverlässig auf (more…)

Knoppicillin 5 iso-image download

Tuesday, January 29th, 2008

Ich wollte neulich “Mit Knoppicillin-5 auf Virenjagd” gehen. Leider ist das entsprechende c’t-Heft seit langem ausverkauft. Die Live-CD zum Virenscan überprüft von einem Linux-System (Knoppix) aus den möglicherweise infizierten Rechner mit gleich drei Antiviren-Engines: BitDefender, F-Secure und Sophos. Der Vorteil besteht darin, dass Windows gar nicht erst gestartet werden muss, um die Scans durchzuführen. In einigen Fällen lässt sich Windows gar nicht mehr starten. Ein verseuchtes Windows kann mit Knoppicillin desinfiziert werden. Wird ein Netzwerkkabel angesteckt, holt sich Knoppicillin über DHCP die entsprechende Netzwerk-Konfiguration und danach die Updates für die Virensignaturen aus dem Internet. Knoppicillin sollte jeder für den Notfall daheim haben.

Ach ja, hier (more…)

Windows XP in VirtualBox unter openSuSE 10.3

Saturday, January 19th, 2008

Virtualisierung eines Betriebssystems bedeutet, dass ein Host-Betriebsystem (Gastgeber) ein oder mehrere Guest-Betriebssystem (Gäste) beherberge kann. Der Vermittler zwischen den virtuellen Gästen und dem Host heißt Hypervisor. Zu den bekanntesten Anbietern virtueller Maschinen gehört sicherlich VMware. VMware ist aber teuer. Die beiden gängigen kostenlosen OpenSource-Hypervisoren sind XEN und Virtualbox. Virtualbox ist momentan noch einfacher zu bedienen als XEN und bietet ebenfalls gute Leistung. Das Betreiben eines Betriebssystems in einer virtuellen Maschine bring gleich mehrer Vorteile mit sich: (more…)

Software unter openSuSE installieren

Tuesday, January 15th, 2008

Ich hab jetzt mal die Versionsnummer weggelassen. Ging es doch unter meinem SuSE 8.2 schon so und wird auch noch einige Zeit so bleiben. Migranten, die von Windows her kommen, suchen unter Linux des öfteren hilflos nach Installationsdateien, wie z.B. setup.exe oder neuerdings setup.msi. Aber unter fast allen Linux-Distros läuft die Installation und Deinstallation über einen Paket-Manager. Das fällt schon während der Installation von openSuSE auf. Hier kann man wählen, welchen anfänglichen Umfang an Software das System haben soll (Office, Grafik Spiele, etc). Das von Windows bekannte und lästige zusammensuchen von Software, um den Rechner überhaupt gebrauchsfertig zu machen entfällt. Es wir einfach werden! (more…)

I can’t find the format file pdflatex.fmt [gelöst]

Saturday, December 15th, 2007

Der Versuch aus Kile heraus mit pdflatex ein Dokument zu kompilieren scheiterte bei mir unter openSuSE 10.3 in der erweiterten Ausgabe von Kile mit folgender Meldung:

This is pdfTeX, Version ...
kpathsea: Running mktexfmt pdflatex.fmt
I can't find the format file 'pdflatex.fmt'!

Die Lösung ist relativ einfach. Als root ruft man texconfig auf
# texconfig
und wählt dort im Menü
REHASH rebuild filename database
aus. Das war’s. Damit lief’s dann wieder wie gewohnt.

Der open source Gedanke von IBM

Saturday, December 15th, 2007

Hier mal ein etwas anderer Werbespot zu Linux.

“Collecting data is only the fist step toward wisdom. But sharing data is the first step toward community.”

“Wissen zu sammeln ist nur der Schritt zur Weisheit, aber Wissen zu teilen ist der ersten Schritt zu einer Gemeinschaft.”

“What he learns, we all learn”

“Was er lernt, lernen wir alle.” (more…)

WLAN mit WPA (1/2) Verschlüsselung unter Linux

Saturday, September 1st, 2007

Leider unterstützen noch zu wenige Hersteller das Betriebssystem auf der guten Seite der Macht. Dabei bedeutet “Unterstützung” eigentlich nur der Gemeinschaft von Treiberentwicklern die für die Treiberprogrammierung notwendigen technischen Spezifikationen mitzuteilen. Angst vor Industriespionage ist größtenteils unbegründet, da sich die Entwickler zu Verschwiegenheit verpflichten. Mit gutem Beispiel voran gehen Hersteller wie z.B. Intel (CPU Microcode, Grafikkarten, WLAN, LAN, Mainboard), Ralink (WLAN) und Brother (Scanner, Drucker, Fax). Negativ fallen mir auf: nVidia, ATI und leider auch AVM. Diese Hersteller liefern zwar evtl. Treiber, diese sind aber nicht OpenSource, sondern kommen als Binaries und “beschmutzen” den Kernel beim Laden.

Zu den unter Linux in vollem Umfang unterstützten WLAN-Chipsätzen zählen: (more…)