Archive for the 'IT' Category

MySpace Songs abspeichern

Sunday, May 18th, 2008

Fast jeder Künstler ist mittlerweile auf MySpace durch ein Profil vertreten. Das praktische daran ist, dass man viele Lieder komplett anhören kann bevor man die CD kauft. Einige Künstler wiederum veröffentlichen diverse Versionen ihrer Songs nur auf MySpace. Wie kommt man an diese Songs allerdings ran, wenn die Künstler den direkten Download nicht aktiviert hat?

So geht’s!
Neben einigen im Netz kursierende absurden Anleitungen, um an die MP3-Version eines Liedes auf MySpace zu kommen, die dem Nutzer raten, das Augangssignal der Soundkarte gleich direkt wieder aufzunehmen, gibt es eine ganz einfache. Der MySpaca-Player (Flash) nämlich, tut nichts anderes als MP3 abzuspielen. Ja, richtig, die Songs liegen bei MySpace schon als MP3s rum. Und zwar mit 96kBit/s, 22kHz, Stereo kodiert. Wenn man die Songs anhört, befinden sie sich schon auf dem eigenen Rechner, nämlich im Cache von Firefox. Und von da muss man sie einfach heraus kopieren und an einem anderen Ort abspeichern. Um sich den Cache-Inhalt anzeigen zu lassen, gibt man in die Adresszeile von Firefox einfach about:cache ein. Dann klickt man sich über “List Cache Entries” zu den einzelnen Elementen im RAM-Cache vor. Auch hier funktioniert die Suche (Strg + F) nach Textphrasen, wie z.B. “mp3″. So sind die Songs schnell identifiziert.
Achtung: Einige Feuerfüchse sind mit QuickTime oder einem anderen Plugin infiziert, welches MP3s direkt im Firefox abspielt. Um die Songs abzuspeichern geht man entweder über Rechtsklick → “Ziel speichern unter” oder stellt in den Einstellung unter Inhalt → Dateitypen → Verwalten zum Typ “mp3″ und stellt als Aktion “Auf Festplatte speichern” ein.
Tip: Ein frisch gestarteter Firefox hat wesentlich weniger Dateien im Cache. Das erleichtert das raussuchen.

Externe NTFS Festplatte (Partition) beschreibbar mit ntfs-3g mounten

Friday, February 8th, 2008

Lange Zeit war das proprietäre NTFS-Dateisystem von Windows für Linux nicht stabil beschreibbar. Das Modul ntfs war zwar in der Lage von NTFS-Partitionen zu lesen, jedoch waren zuverlässige Schreibzugriffe auf NTFS-Partionen nur mit kostenpflichtigen closed-source Treibern von Drittanbietern möglich, die wiederum selbst Lizenzgebühren an M$ abdrücken mussten. Mit der Einführung von FUSE waren völlig neue Konzepte von Treibern unter Linux möglich. Anfang 2007 wurde die erste stabile Version des ntfs-3g Treibers veröffentlicht. ntfs-3g liest und schreibt zuverlässig auf (more…)

2 Fritz!Boxen per LAN-Kabel verbinden - Reichweite erhöhen

Friday, February 8th, 2008

Häufige Situation: 2 oder mehr Parteien wollen sich einen Internetzugang teilen. Bei den heutigen DSL-Flatrates mit teilweise bis zu 16 MBit/s Durchsatz ist es bei legaler Nutzung des Zugangs eigentlich völlig überflüssig, dass jede Mietpartei / WG einen eigenen Zugang betreibt. Teilen und Sparen. Außerdem können beim Zusammenschalten der Netze gemeinsame Ressourcen wie Drucker und Video-Server günstig unterhalten werden. Um 2 Netzwerke miteinander zu verbinden gibt es mehrer Möglichkeiten, z.B. könnte einer der Router als Repeater betrieben werden. Dazu muss aber die Signalqualität zwischen beiden Routern ziemlich gut sein. Im einfachsten Fall (more…)

LaTeX Schnellstart (turbo). Für Einsteiger.

Monday, February 4th, 2008

LaTeX unterscheidet sich fundamental von WYSIWYG Programmen wie OpenOffice-Writer oder M$-Word. In LaTeX sieht man während der Bearbeitung das Dokument nicht in seinem letztendlichen Layout, viel mehr ist schreiben von LaTeX Quellcode mit dem Editieren von HTML Dokumenten zu vergleichen. (more…)

REAL-Audio-Webradio-Stream (ra) nach mp3 konvertieren

Sunday, February 3rd, 2008

Solange sich OggVorbis als StreamingFormat zusammen mit dem ICEcast-Server (beides OpenSource und sehr gut) noch nicht durchgesetzt hat, ist man leider noch auf proprietäre Audioformate angewiesen. Wobei mir REAL immer noch besser aufs Gemüt schlägt als WindowsMedia.

Wie zeichnet man einen REAL-Stream auf?

Es gibt einige, größtenteils kostenpflichtige Tools, um Webradio-Streams auf die Festplatte zu schreiben. Allerdings gehen diese Tools oft unergründliche Umwege; greifen z.B. das dekodierte Audiosignal über eine virtuelle Soundkarte ab, usw. Ich will hier den direkten Weg gehen. (more…)

Knoppicillin 5 iso-image download

Tuesday, January 29th, 2008

Ich wollte neulich “Mit Knoppicillin-5 auf Virenjagd” gehen. Leider ist das entsprechende c’t-Heft seit langem ausverkauft. Die Live-CD zum Virenscan überprüft von einem Linux-System (Knoppix) aus den möglicherweise infizierten Rechner mit gleich drei Antiviren-Engines: BitDefender, F-Secure und Sophos. Der Vorteil besteht darin, dass Windows gar nicht erst gestartet werden muss, um die Scans durchzuführen. In einigen Fällen lässt sich Windows gar nicht mehr starten. Ein verseuchtes Windows kann mit Knoppicillin desinfiziert werden. Wird ein Netzwerkkabel angesteckt, holt sich Knoppicillin über DHCP die entsprechende Netzwerk-Konfiguration und danach die Updates für die Virensignaturen aus dem Internet. Knoppicillin sollte jeder für den Notfall daheim haben.

Ach ja, hier (more…)

Emails digital signieren und verschlüsseln mit S/MIME - Web of Trust - Thawte

Wednesday, January 23rd, 2008

Emails digital zu signieren bietet gleich zwei entscheidende Vorteile:

  • Verifizierung von Absender und Inhalt
  • Verschlüsselung der Emails

Unverschlüsselte Emails sind so sicher wie Postkarten. Das wissen die meisten. Trotzdem werden persönlichste Dinge genauso wie Konten- oder Kreditkartendaten per Email übermittelt. Der Grund, warum die wenigsten Leute ihre Emails verschlüsseln, ist wohl, dass es schon ein wenig Arbeit erfordert sich ein digitales Zertifikat einzurichten. Außerdem sind die technischen Hintergründe für die meisten unverständlich. Hinzu kommt, dass die wenigsten webbasierten Freemailer digitales signieren und verschlüsseln von Emails im Angebot haben. Aber selbst, wenn Webmailer Verschlüsselung anbieten (z.B. WEB.DE), dann bleibt immer noch die Frage wie sinnvoll ein Entschlüsseln von geheimen Botschaften auf den Servern des Email-Anbieters ist.
Wie auch immer: Mit dieser Anleitung, Schritt für Schritt, sollte das Einrichten und Verwenden einer digitalen Signatur schnell und einfach funktionieren. (more…)

Google schützt Firefox vor Phishing-Seiten

Tuesday, January 22nd, 2008

Eine der unangenehmen Bedrohungen aus dem Internet ist Phishing (→ Fischige Seiten). In einigen Fällen sind die getürkten Webseiten von Banken & Co. so gut nach empfunden, dass man glatt drauf reinfallen könnte. Andere wiederum sind so doof, dass man lieber im Bastelraum qualvoll sterben würde als eine Bankdaten auf der Phishing-Seite einzugeben. Das Problem sind (more…)

Windows XP in VirtualBox unter openSuSE 10.3

Saturday, January 19th, 2008

Virtualisierung eines Betriebssystems bedeutet, dass ein Host-Betriebsystem (Gastgeber) ein oder mehrere Guest-Betriebssystem (Gäste) beherberge kann. Der Vermittler zwischen den virtuellen Gästen und dem Host heißt Hypervisor. Zu den bekanntesten Anbietern virtueller Maschinen gehört sicherlich VMware. VMware ist aber teuer. Die beiden gängigen kostenlosen OpenSource-Hypervisoren sind XEN und Virtualbox. Virtualbox ist momentan noch einfacher zu bedienen als XEN und bietet ebenfalls gute Leistung. Das Betreiben eines Betriebssystems in einer virtuellen Maschine bring gleich mehrer Vorteile mit sich: (more…)

Genug von StudiVZ und Facebook. - Besser zu kaioo!

Friday, January 18th, 2008

Meine bösen Meinungsäußerungen über die Nutzer des StudiVZ liegen mehr als ein Jahr zurück. Zeit ein Resume zu ziehen. Was haben Deutschlands angehende Akademiker dazu gelernt? Gibt es überhaupt Lernerfolge? Werden die VZler aus Schaden klug und gehen zu einer vernünftigen Plattform? … oder laufen sie dem größten Häscher a.k.a. Facebook in die Arme? (more…)