Archive for the 'IT' Category

1by1 für Linux: Quod Libet

Monday, December 15th, 2008

Die beiden Audio-Tools 1by1 und mp3DirectCut von Martin Pesch sind genial: “1by1, the directory player” erlaubt es Musikdateien direkt in einem Dateimanager abzuspielen. Puristisch, schnell, klein, gut. mp3DirectCut ist einzigartig. Im Gegensatz zu anderen Audio-Schnittprogrammen entpackt es die mp3-Dateien nicht, sondern schneidet direkt die Datei. Wer versteht, was verlustbehaftete Kompression ist, wird mp3DirectCut lieben. Darüber hinaus kann mp3DirectCut eine große mp3-Datei, für die ein cue-sheet vorliegt, in die einzelnen Dateien zerschnippeln, und diese taggen und Namen vergeben.

Quod Libet
Nach langer Suche und der Idee 1by1 in WINE laufen zu lassen, (more…)

Mit ‘find’ sämtlich Dateien eines Typs löschen

Sunday, December 14th, 2008

Oft sind Verzeichnisstrukturen mit automatisch generierten Dateien zugemüllt. Will man alle Dateien vom Typ xy aus allen Unterverzeichnissen löschen, kommt ‘find‘ zum Einsatz. Find ist allerdings ziemlich sensibel, was die Syntax angeht. Mit dieser Zeile wird man sämtliche *.m3u Dateien im aktuellen und in seinen Unterverzeichnissen (sub directories) los:

find . -type f -name "*.m3u" -exec rm -vf {} \;

Genauso würde man alles Dateien, die im Namen “hans” enthalten so loswerden:

find . -type f -name "*hans*" -exec rm -vf {} \;

Find führt also rm -vf für die gefundenen Dateien aus. Die geschweiften Klammern, das Leerzeichen und der Backslash sind unerlässlich.

gelöst: kein Sound bzw. Sound&Absturz von Firefox bei Flash-Filmen unter Ubuntu Hardy Heron (8.04)

Friday, November 28th, 2008

Zu aller erst ist es wichtig klar zustellen, dass die hier beschriebenen Probleme u.a. auf die Tatsache zurück zu führen sind, dass der FlashPlayer von Adobe keine Freie Software ist. Wäre er dies, könnte er entsprechend angepasst werden. So steht ein Ersatz für Adobes FlashPlayer momentan auf Platz 1 der High-Priority-Liste der FSF.

Nun zum Problem an sich: Nach einer Installation von Ubuntu Hardy Heron (8.04) und den “ubuntu-restricted-extras” werden zwar FlashFilmchen abgespielt, allerdings ohne Sound. Wenn kein Sound bei Flash-Filmen zu hören ist, erstmal (more…)

Vergleich von Musik-Dateiformaten/-Kompressionsverfahren

Sunday, November 23rd, 2008

Audiophile Menschen meinen den Unterschied zwischen parallelen und geflochtenen Lautsprecherlitzen zu hören. Ja, es sei sogar wichtig, ob nun der Netzstecker so oder anders herum in die Dose gesteckt wird. Hmmm, Physik, 10. Klasse, Elektrizitätslehre, Thema: Wechselstrom, alles klar.
Jedoch werden ähnliche Glaubensfragen auch rund um verlustbehaftete digitale Musikformate (mp3, ogg, aac, wma, …) geführt. Für den gesunden Menschen-/Verbraucherverstand fallen schon mal jegliche Formate weg, die den Musikkäufer mit DRM knebeln: wma, aac, … Übrig bleiben: mp3, ogg, … Davon sollen nur die übrig bleiben, die den Hörer nicht in Lizenzschwierigkeiten bringen: ogg. Da der Quasi-Standard mp3 allerdings nicht mehr wegzudenken ist, muss man diese Format jedoch immer mit berücksichtigen. Die Probleme mit mp3, die vielen nicht bekannt sind, zeigt das Beispiel OpenMoko auf.
Es ist mal wieder so, dass sich im Wettlauf der Formate (noch) nicht das beste durchgesetzt hat. OggVorbis kling bei gleichem Platzverbrauch (Bit-Rate) wesentlich besser als MP3. Leider ist (noch) nicht so weit verbreitet. (more…)

Fernwartung über das Internet

Friday, October 31st, 2008

Wer anderen Nutzern unter die Arme greifen will, kann dies auch aus der Ferne tun. Das Internet ermöglicht den Fernzugriff über beliebige Distanzen. Neben dem Konsolen-Login über SSH, kann man sich natürlich auch den ganzen Desktop des Hilfesuchenden heranholen. Neben vielen Freeware-Tools, die aber wieder genau dieses Tool als Gegenstück auf der anderen Seite erwarten, sollte man vorzugsweise auf das Protokoll VNC setzen. Mit VNC ist das Betriebssystem an beiden Enden beliebig. Unter Ubuntu Linux kann der Hilfesuchende seine Oberfläche einfach freigeben, indem er (more…)

SPSS kostenlos: PSPP, die freie Alternative

Friday, October 31st, 2008

SPSS wird wird in vielen Lehrveranstaltungen (noch) verwendet, um grundlegende statistische Methoden zu vermitteln. Mehr und mehr setzt sich hier das freie R-Project durch. Doch bis auch die letzten Dozenten der SPSS-Schule in den Ruhestand gehen, vergeht wohl noch einige Zeit.

SPSS hat jedoch einen Haken. Übungsaufgaben können von den Studenten meist nur im Computerpool an der Uni durchgeführt werden. Für die Arbeit zuhause, kommt es dann zum Software-Diebstahl - motiviert durch die Uni. Welcher Student ist gewillt ca. 60 EUR für eine Studentenversion auszugeben, die im Umfang erheblich beschnitten ist bzw. kann sich die ca. 1600$ für eine aktuelle Basis-Version leisten? Wer weder das Geld für SPSS hat, noch in R unterrichtet wurde, kann jetzt auf PSPP zurück greifen.

PSPP, die Alternative zu SPSS

PSPP ist freie Software, also für jeden jederzeit kostenlos zu beziehen. Download genügt. PSPP kann momentan noch nicht alle benötigten Verfahren, wird aber schnell weiter entwickelt. Sicherlich kann PSPP in nächster Zeit SPSS in professioneller Anwendung nicht ersetzten, jedoch sollten die meisten “Hausaufgaben” damit zu erledigen sein. Die Installationsdateien für Windows gibt es hier:

Download für Windows

Wer vorher PSPP noch nicht installiert hatte, greift zur “full-version”. Regelmäßige Updates lohnen sich, und kosten ja nichts. Linux- und Mac-Nutzer sehen sich auf Projekt-Hompage um.

Technobubble ,

“cannot remove directory” beim Aushängen von Datenträger

Friday, October 17th, 2008

Unter Ubuntu 8.04 (Hardy Heron) wurde ich beim Aushängen externer USB-Datenträger teilweise mitfolgendem Dialog konfrontiert:

“cannot unmount the volume”

Bei Klicken auf “Details” kam dann:

cannot remove directory

Dabei denk man natürlich gleich daran, dass ja der HAL im Verzeichnis /media/ für jeden angesteckten Datenträger ein Verzeichnis mit dessen Volume-Label anlegt. Aber da war kein Verzeichnis mehr. Über was beschwerte sich der HAL also? Schließlich wurde das Aushängen (umount) korrekt abgeschlossen.

Eine Suche im Netz führt u.a. zu diesem Bug. Allerdings für Ubuntu 7.04. Aber vielleicht ist es ja gar kein Bug…

Die Lösung

Eine externe Festplatte, die sich letztens partout nicht auswerfen lassen wollte (irgendwie hat das USB-Kabel nen Hau gehabt -> device sync error, etc.), musste ich mit einem lazy umount kicken. Jedenfalls ist dadurch nicht der Eintrag in .hal-mtab entfernt worden. Dort stand jetzt immer noch, dass sdc1 auf ein nicht mehr vorhandenes Verzeichnis in /media/ gelinkt ist. Damit nix anderes in die Binsen geht: Alle externen Medien auswerfen/umounten, und sich dann der .hal-mtab annehmen. Erstmal gucken, ob noch was drin steht:

cat /media/.hal-mtab

Auch so eine verwaiste Zeile? Dann rauslöschen:

sudo nano /media/.hal-mtab

So, damit war bei mir alles wieder in Lot, und es gab bei weiteren angesteckten Medien, die als sdc1 eingebunden wurden, keine Beschwerden beim Auswerfen.

[gelöst] Toshiba Power Saver mit schwerwiegendem Fehler

Saturday, August 9th, 2008

Nach der Neuinstallation eines Toshiba-Notebooks “Satellite M40X-…” will der Toshiba Power Saver einfach nicht mehr starten. Auch das Panel in der Systemsteuerung will sich nicht starten lassen. Bei einem Blick ins Verzeichnis C:\Programme\Toshiba\Power&nspb;Saver findet man darin nichts außer ein Fehlerprotokoll. Die Dateien liegen unter C:\Windows\system32 und heißen u.a. TPmain.exe. Aber auch ein direktes Startend dieses Programms geht in die Hose: “Schwerwiegender Fehler. Dieses Programm wird beendet.“. Eine Deinstallation der Power Savers schlägt auch fehl. Es gibt zig Forenbeiträge, jedoch alles ohne Lösung des Problems. Auch die Hilfe von Toshiba bringt einen nicht weiter.

Zwischenzeitlich habe ich mir mit RightMarks CPU Clock Utility ausgeholfen. Allerdings kann man damit nicht explizit den Lüfter drosseln.

Die Lösung beruht auf dem Fehlen des Power Saver Drivers. Toshiba listet diesen bei einigen Notebooks nicht mit auf. Beim Stöbern in der Software anderer Modelle findet man diesen. Nach Installation und Neustart von Windows, läuft dann auch der Toshiba Power Saver wieder wie gewohnt.

Hinweis: Bei mir hat’s funktioniert. Das Notebooks ist jetzt wieder brav und leise. Wer dieser Anleitung folgt, handelt auf eigene Gefahr. Könnte ja sein, dass ein Treiber für ein M70 das M40X abraucht. ;-)

Bildschirmpräsentationen im Browser

Monday, July 28th, 2008

Ähnlich LaTeX-Beamer ist mit den folgenden Techniken möglich professionelle Bildschirmpräsentationen im Browser anzuzeigen. Das ist natürlich optimal für eLearning. Natürlich ist es einfacher bereits bestehende Präsentationen einfach nach PDF zu exportieren, aber mit dieser Technik laufen die Präsentationen direkt im Browser. Unbedingt die Demos angucken.

Speziell für Opera gibt es Opera Show. Weitere coole JavaScripts gibt auf den Seiten der Macher von S5-Reloaded.

Firefox3 stürzt beim Drucken unter openSuSE 10.2 ab

Thursday, July 24th, 2008

Das Update auf Firefox3 (mittlerweile sogar 3.0.1) klappt auch unter openSuSE 10.2 problemlos, wenn das Mozilla-Repository in YaST eingehängt ist. Allerdings gibt es ein Problem beim Drucken: Der Gecko-Engine schmiert ab. Dabei handelt es sich um einen bekannten Bug (unten auf dieser Seite) auf den mich meine 80jährige Patentante aufmerksam gemacht hat. Abhilfe schaft das einspielen eines inoffiziellen Patches aus dem wrosenauer-Repository für das gtk2-Paket. Also, klar: Entweder das Repository einbinden und dann in YaST nach “gtk2″ suchen und updaten, ODER einfach das entsprechende RPM im Repository anklicken, downloaden und installieren.

Während der ganzen Installation sollten GTK-Anwendungen geschlossen sein. Wer auf Nummer sicher gehen will, meldet sich nach der Installation ab und wieder an. Neustart nicht erforderlich.

Jetzt druckt der Fuchs wieder wie er soll. Großen Dank an den Autor des Patches.