Archive for the 'Anleitungen' Category

DSL Überspannungsschutz für Fritz!Box & Co., ISDN, Analog (Blitzschutz)

Sunday, November 23rd, 2008

Der Klimawandel lässt die Sommergewitter immer heftiger werden. Im Gegenzug dazu haben wir immer mehr sensible Elektronik im Haushalt. An exponierter Stelle sitzen Telefone und DSL-Geräte. Wie schützt man diese am besten? Auf meiner Suche in diversen Geschäften, die u.a. den Geiz beschwören, bin ich auf Blitzschutz-Stecker und Überspannungsschutz-Geräte gestoßen. Das Problem mit diesen Geräten ist: Die Anschlussmöglichkeiten passen nicht mit dem zusammen, was man an einem normalen DSL-Anschluss vorfindet. Im Regelfall steckt hier der Splitter in einer TAE-Dose. Genau hier ist der “Einlass”. Genau hier muss die Schutzeinrichtung hin. Allerdings habe ich kein Gerät für einen TAE-Anschluss gefunden, nur für Westernstecker. Aber wer hat schon einen Adapter von TAE auf Western zuhause rumliegen? Ein einziges Gerät ist mir bekannt, das am richtigen Punkt ansetzt: Brieselang P101. Mir war das jedoch etwas zu teuer (momentan liegt dieses Produkt bei (more…)

Fernwartung über das Internet

Friday, October 31st, 2008

Wer anderen Nutzern unter die Arme greifen will, kann dies auch aus der Ferne tun. Das Internet ermöglicht den Fernzugriff über beliebige Distanzen. Neben dem Konsolen-Login über SSH, kann man sich natürlich auch den ganzen Desktop des Hilfesuchenden heranholen. Neben vielen Freeware-Tools, die aber wieder genau dieses Tool als Gegenstück auf der anderen Seite erwarten, sollte man vorzugsweise auf das Protokoll VNC setzen. Mit VNC ist das Betriebssystem an beiden Enden beliebig. Unter Ubuntu Linux kann der Hilfesuchende seine Oberfläche einfach freigeben, indem er (more…)

“cannot remove directory” beim Aushängen von Datenträger

Friday, October 17th, 2008

Unter Ubuntu 8.04 (Hardy Heron) wurde ich beim Aushängen externer USB-Datenträger teilweise mitfolgendem Dialog konfrontiert:

“cannot unmount the volume”

Bei Klicken auf “Details” kam dann:

cannot remove directory

Dabei denk man natürlich gleich daran, dass ja der HAL im Verzeichnis /media/ für jeden angesteckten Datenträger ein Verzeichnis mit dessen Volume-Label anlegt. Aber da war kein Verzeichnis mehr. Über was beschwerte sich der HAL also? Schließlich wurde das Aushängen (umount) korrekt abgeschlossen.

Eine Suche im Netz führt u.a. zu diesem Bug. Allerdings für Ubuntu 7.04. Aber vielleicht ist es ja gar kein Bug…

Die Lösung

Eine externe Festplatte, die sich letztens partout nicht auswerfen lassen wollte (irgendwie hat das USB-Kabel nen Hau gehabt -> device sync error, etc.), musste ich mit einem lazy umount kicken. Jedenfalls ist dadurch nicht der Eintrag in .hal-mtab entfernt worden. Dort stand jetzt immer noch, dass sdc1 auf ein nicht mehr vorhandenes Verzeichnis in /media/ gelinkt ist. Damit nix anderes in die Binsen geht: Alle externen Medien auswerfen/umounten, und sich dann der .hal-mtab annehmen. Erstmal gucken, ob noch was drin steht:

cat /media/.hal-mtab

Auch so eine verwaiste Zeile? Dann rauslöschen:

sudo nano /media/.hal-mtab

So, damit war bei mir alles wieder in Lot, und es gab bei weiteren angesteckten Medien, die als sdc1 eingebunden wurden, keine Beschwerden beim Auswerfen.

[gelöst] Toshiba Power Saver mit schwerwiegendem Fehler

Saturday, August 9th, 2008

Nach der Neuinstallation eines Toshiba-Notebooks “Satellite M40X-…” will der Toshiba Power Saver einfach nicht mehr starten. Auch das Panel in der Systemsteuerung will sich nicht starten lassen. Bei einem Blick ins Verzeichnis C:\Programme\Toshiba\Power&nspb;Saver findet man darin nichts außer ein Fehlerprotokoll. Die Dateien liegen unter C:\Windows\system32 und heißen u.a. TPmain.exe. Aber auch ein direktes Startend dieses Programms geht in die Hose: “Schwerwiegender Fehler. Dieses Programm wird beendet.“. Eine Deinstallation der Power Savers schlägt auch fehl. Es gibt zig Forenbeiträge, jedoch alles ohne Lösung des Problems. Auch die Hilfe von Toshiba bringt einen nicht weiter.

Zwischenzeitlich habe ich mir mit RightMarks CPU Clock Utility ausgeholfen. Allerdings kann man damit nicht explizit den Lüfter drosseln.

Die Lösung beruht auf dem Fehlen des Power Saver Drivers. Toshiba listet diesen bei einigen Notebooks nicht mit auf. Beim Stöbern in der Software anderer Modelle findet man diesen. Nach Installation und Neustart von Windows, läuft dann auch der Toshiba Power Saver wieder wie gewohnt.

Hinweis: Bei mir hat’s funktioniert. Das Notebooks ist jetzt wieder brav und leise. Wer dieser Anleitung folgt, handelt auf eigene Gefahr. Könnte ja sein, dass ein Treiber für ein M70 das M40X abraucht. ;-)

Verschlüsselte Verbindungen absichern

Wednesday, July 23rd, 2008

Verbindungen zum Onlinebanking, anderen Bezahldiensten, Webmailern, etc. werden per SSL abgesichert. Das hat zwei entscheidende Vorteile: 1. verschlüsselte Kommunikation, und 2. vertrauensvolle Kommunikation. Das Zertifikat des Webservers garantiert, dass es sich auch wirklich um diesen handelt. Ohne jetzt weiter in die Kryptographie einzusteigen, sei gesagt, dass dies seit dem OpenSSL-Debakel bei Debian nicht mehr uneingeschränkt gilt. Durch einen Fehler sind schwache Zertifikate generiert worden. Dies ermöglicht es den bösen Leuten die Identität eines anderen Webserver vorzutäuschen. Ist sich der Nutzer sicher, dass er mit seiner Bank verbunden ist, weil https:// vor der URI steht, und diese auch noch korrekt und selbst eingegeben ist, tippt der Nutzer tatsächliche seine PINs und TANs auf der Seite einer bulgarischen Verbrecherbande ein.

Schütz Dich vor unsicheren SSL-Verbindungen

Firefox 3.x prüft per OCSP, ob ein Zertifikat widerrufen wurde, und verfügt zusätzlich über Instant-ID. Doch führt die Liste nicht alle schwachen Zertifikate. Hier schaft das Addon / Erweiterung namens (more…)

MinimizeToTray for Firefox 3

Wednesday, July 23rd, 2008

The English section follows below.

Sicherlich eine der praktischen Erweiterungen für Firefox. Und nicht zuletzt deswegen in meine Bestenliste aufgenommen: MinimizeToTray. Dieses Addon minimiert den Firefox als kleines Symbol in den Systray. Dort versteckt er sich bis er wieder geholt wird.

Leider ist Minimize To Tray noch nicht für Firefox3 verfügbar. Da diese Erweiterung keine besonderen Eingriffe in Firefox selbst vornimmt, habe ich sie mir einfach angepasst. Dafür muss in der XPI-Datei für das Addon lediglich die Versions-Nummer in der Datei install.rdf angepasst werden:

<em:targetApplication>
<!-- Mozilla Firefox -->
<Description>
<em:id>{ec8030f7-c20a-464f-9b0e-13a3a9e97384}</em:id>
<em:minVersion>1.0</em:minVersion>
<em:maxVersion>3.0.*</em:maxVersion>
</Description>
</em:targetApplication>

Wem die Fummelei an der XPI-Datei zu aufwändig ist, kann die Datei hier runterladen:
MinimizeToTray

Nach dem Download geht man in Firefox auf “Datei” → “Datei öffnen”, um das XPI zu installieren.

Warnung: Ich übernehme keinerlei Garantie für Funktionsweise bzw. Schäden, die durch die Installation entstehen könnten. Bei mir funktioniert’s jedenfalls.

How to install MinimizeToTray in Firefox3

As you can see above in the German area, it’s quite easy to modify the file install.rdf in the XPI-archive of MinimizeToTray to make it compatible with Firefox 3. If don’t want to go into this, you may just download my modified XPI:

MinimizeToTray

Save the XPI-file to disk and open it from Firefox via “file” → “Open File …”. This will initiate the installation. But beware that I will not take any responsibility for damages or anything this modified XPI may do to your system. However, it worked fine for me. I do not claim any copyright for this software. I’m just offering my modification. Please check the MinimizeToTray homepage for copyright and authors.

Technobubble , , , ,

Mit Cygwin’s SSH eine X-session auf Windows holen

Tuesday, July 22nd, 2008

Sehr bequem und praktisch ist die Möglichkeit unter Linux, sich von einem anderen Rechner mit SSH einzuloggen. Setzt man dann noch die entsprechenden Schalter, kann man sogar Programme auf dem entfernten Rechner starten. Das Programm wird dann auf dem entfernten Rechner ausgeführt, aber die Grafik-Ausgabe, also die Anzeige, erscheint auf dem lokalen Rechner. In der Shell würde

ssh -X hansotto@remotehost.com

den Nutzer “hansotto” auf dem Rechner “remotehost.com” einloggen und dabei einen Tunnel für X bauen. Anschließen kann man z.B. den Firefox starten:

firefox &

Das “&” sorgt dafür, dass man weiterhin auf der Konsole tippen kann während Firefox läuft.

So weit so gut. Von Linux zu Linux oder BSD oder OpenSolaris oder was auch immer läuft das wunderbar. Was aber, wenn Du an einem Windows-Rechner sitzt und auf einen entfernten Linux-Rechner zugreifen willst?

Von Windows zu Linux

Sicher, es gibt diverse kostenpflichtige Lösungen zum Öffnen von X-Sessions auf einer Windows-Maschine. Mit Cygwin, einer Linux-Umgebung für Windows, geht es kostenlos:

  1. Cygwin von cygwin.com runterladen.
  2. Cygwin installieren. Hier bei darauf achten, das die Pakete “xterm” und “OpenSSH” installiert werden. Um Auflösung der Abhängigkeiten kümmert sich der Installer automatisch, und installiert benötigte Programme mit.
  3. Cygwin startet anfangs in mit einer BASH. Versucht man hier sich ein xterm zu öffnen, scheitert dies mit:

    xterm Xt error: Can't open display:
    xterm: DISPLAY is not set

    Nachlesen im Netz bringt diverse Vorschläge doch die Umgebungsvariable DISPLAY richtig zu setzen. Dennoch mag xterm nicht starten. Einfach Lösung: X starten mit

    startx

    Dabei werden die entsprechenden Variablen automatisch gesetzt und ein X-Terminal geöffnet.

  4. Hier kann man dann mit

    ssh -X hansotto@remotehost.com

    seinen Tunnel aufbauen wie unter Linux. In einigen Fällen kann der zusätzliche Schalter “-C” (Compression) für mehr Datendurchsatz sorgen.

Mehrere Dateien nach mp3 konvertieren in der Windows Eingabeaufforderung

Friday, July 11th, 2008

Was unter Linux in der Shell geht, geht teilweise auch unter Windows XP in der Eingabeaufforderung. Mit einer simplen FOR-Schleife konvertiert man alle WAV-Dateien in einem Verzeichnis nach mp3. Der Konverter ist natürlich LAME (einsortiert im Software-Listing). Die ihm mitgegebenen Parameter muss jeder für sich selbst abwägen, ausführlich erklärt ist das ganze hier.

Um loszulegen, befindet man sich im richtigen Verzeichnis mit den zu konvertierenden WAVs:

D:\Musik\Meine_WAVs\ (Beispiel)

Der Kodierer lame.exe befindet sich entweder in diesem Verzeichnis oder z.B. in C:\Windows\system32\ . Dann kann die Schleife einfach mit

for %i IN (*.wav) DO lame “-mm -cbr 64″ %i

gestartet werden. Die Parameter für LAME sind von Anführungszeichen umschlossen. “-mm -cbr 64″ erstellt in dem Fall ein mp3 in Mono mit 64kBit/s. Gerade gut für einen Handyklingelton. Wer Musik für seine Sammlung kodiert, wählt lieber “–vbr-new -V2″.

Die FOR-Schleife funktioniert natürlich für beliebige Operationen. Mehr dazu zur Verwendung und Syntax auf dieser Buchseite.

Tipp: Wer viel mit der Eingabeaufforderung arbeitet, wird sich über das Powertoy “Command Window Here” freuen, welches bei einem Rechtsklick auf das Ordnersymbol in der Titelleiste eines jeden Explorerfensters erscheint. “Command Prompt here” nochmal ausführlich erklärt.

MySpace Songs abspeichern

Sunday, May 18th, 2008

Fast jeder Künstler ist mittlerweile auf MySpace durch ein Profil vertreten. Das praktische daran ist, dass man viele Lieder komplett anhören kann bevor man die CD kauft. Einige Künstler wiederum veröffentlichen diverse Versionen ihrer Songs nur auf MySpace. Wie kommt man an diese Songs allerdings ran, wenn die Künstler den direkten Download nicht aktiviert hat?

So geht’s!
Neben einigen im Netz kursierende absurden Anleitungen, um an die MP3-Version eines Liedes auf MySpace zu kommen, die dem Nutzer raten, das Augangssignal der Soundkarte gleich direkt wieder aufzunehmen, gibt es eine ganz einfache. Der MySpaca-Player (Flash) nämlich, tut nichts anderes als MP3 abzuspielen. Ja, richtig, die Songs liegen bei MySpace schon als MP3s rum. Und zwar mit 96kBit/s, 22kHz, Stereo kodiert. Wenn man die Songs anhört, befinden sie sich schon auf dem eigenen Rechner, nämlich im Cache von Firefox. Und von da muss man sie einfach heraus kopieren und an einem anderen Ort abspeichern. Um sich den Cache-Inhalt anzeigen zu lassen, gibt man in die Adresszeile von Firefox einfach about:cache ein. Dann klickt man sich über “List Cache Entries” zu den einzelnen Elementen im RAM-Cache vor. Auch hier funktioniert die Suche (Strg + F) nach Textphrasen, wie z.B. “mp3″. So sind die Songs schnell identifiziert.
Achtung: Einige Feuerfüchse sind mit QuickTime oder einem anderen Plugin infiziert, welches MP3s direkt im Firefox abspielt. Um die Songs abzuspeichern geht man entweder über Rechtsklick → “Ziel speichern unter” oder stellt in den Einstellung unter Inhalt → Dateitypen → Verwalten zum Typ “mp3″ und stellt als Aktion “Auf Festplatte speichern” ein.
Tip: Ein frisch gestarteter Firefox hat wesentlich weniger Dateien im Cache. Das erleichtert das raussuchen.

Externe NTFS Festplatte (Partition) beschreibbar mit ntfs-3g mounten

Friday, February 8th, 2008
Tipp: Wer auf eine aktuelle Distro upgraded (z.B. Ab Ubuntu 8.04) muss nicht mehr am HAL rumfummeln. Alles läuft schon out-of-the-box.

Lange Zeit war das proprietäre NTFS-Dateisystem von Windows für Linux nicht stabil beschreibbar. Das Modul ntfs war zwar in der Lage von NTFS-Partitionen zu lesen, jedoch waren zuverlässige Schreibzugriffe auf NTFS-Partionen nur mit kostenpflichtigen closed-source Treibern von Drittanbietern möglich, die wiederum selbst Lizenzgebühren an M$ abdrücken mussten. Mit der Einführung von FUSE waren völlig neue Konzepte von Treibern unter Linux möglich. Anfang 2007 wurde die erste stabile Version des ntfs-3g Treibers veröffentlicht. ntfs-3g liest und schreibt zuverlässig auf (more…)