Archive for December, 2008

FourCC von AVIs nachträglich ändern unter Linux (Ubuntu)

Monday, December 29th, 2008

AVI ist ein Container für Filmformate vieler Arten. Damit das abspielende Programm oder Gerät weiß, welcher Kodierer zum Einsatz gekommen ist, enthält das AVI den FourCC Code. Eine Komprimierung nach MPEG4 läuft entweder auf AVC oder ASP hinaus. Der Kodierer an sich ist eigentlich egal. Das Resultat entscheidet. Damit ist es möglich dem Abspieler etwas vorzumachen, indem man den FourCC-Code abändert.

Dazu brauchen wir erstmal das Programm zum ändern:

sudo apt-get install cfourcc
(wem’s lieber ist: es gibt auch den GUI gfourcc)

Mit dem Befehl

cfourcc MeinFilm.avi

kann man sich den aktuellen FourCC anzeigen lassen. Steht hier z.B. FMP4 des Kodierers FFMPEG, kann es unter Umständen zu Problemen kommen, da einige Geräte diesen Kodierer noch nicht kennen. Es bietet sich an den FourCC auf XVID zu ändern:

cfourcc -u XVID MeinFilm.avi

Will man gleich mehrer Filme auf einmal anpassen, tut es diese Zeile für alle im aktuellen Verzeichnis befindlichen AVIs:

for i in *.avi; do cfourcc -u XVID "$i"; done;

Eine andere Möglichkeit wäre DX50 (DivX5) als FourCC zu setzen.

1by1 für Linux: Quod Libet

Monday, December 15th, 2008

Die beiden Audio-Tools 1by1 und mp3DirectCut von Martin Pesch sind genial: “1by1, the directory player” erlaubt es Musikdateien direkt in einem Dateimanager abzuspielen. Puristisch, schnell, klein, gut. mp3DirectCut ist einzigartig. Im Gegensatz zu anderen Audio-Schnittprogrammen entpackt es die mp3-Dateien nicht, sondern schneidet direkt die Datei. Wer versteht, was verlustbehaftete Kompression ist, wird mp3DirectCut lieben. Darüber hinaus kann mp3DirectCut eine große mp3-Datei, für die ein cue-sheet vorliegt, in die einzelnen Dateien zerschnippeln, und diese taggen und Namen vergeben.

Quod Libet
Nach langer Suche und der Idee 1by1 in WINE laufen zu lassen, (more…)

Mit ‘find’ sämtlich Dateien eines Typs löschen

Sunday, December 14th, 2008

Oft sind Verzeichnisstrukturen mit automatisch generierten Dateien zugemüllt. Will man alle Dateien vom Typ xy aus allen Unterverzeichnissen löschen, kommt ‘find‘ zum Einsatz. Find ist allerdings ziemlich sensibel, was die Syntax angeht. Mit dieser Zeile wird man sämtliche *.m3u Dateien im aktuellen und in seinen Unterverzeichnissen (sub directories) los:

find . -type f -name "*.m3u" -exec rm -vf {} \;

Genauso würde man alles Dateien, die im Namen “hans” enthalten so loswerden:

find . -type f -name "*hans*" -exec rm -vf {} \;

Find führt also rm -vf für die gefundenen Dateien aus. Die geschweiften Klammern, das Leerzeichen und der Backslash sind unerlässlich.

Flash Player 10 Installer (standalone)

Saturday, December 6th, 2008

Flash Player 9 ist mittlerweile von Flash Player 10 abgelöst worden. Um aber nicht nur den FlashPlayer in Firefox/Opera, sonder auch für Windows auf Version 10 zu aktualisieren, braucht man oft den “Standalone Installer”. Den so installierten FlashPlayer brauchen Programme wie der LIVE-Messenger oder auch der Focus-Screensaver.

Download FlashPlayer 10 Installer

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