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	<title>Comments on: StudiVZ - Armutszeugnis für Studierende</title>
	<link>http://cloudkicker.net/2006/11/30/studivz-armutszeugnis-fur-studierende/</link>
	<description>andre's weblog</description>
	<pubDate>Wed, 19 Nov 2008 13:35:07 +0000</pubDate>
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	<item>
		<title>by: cloudkicker</title>
		<link>http://cloudkicker.net/2006/11/30/studivz-armutszeugnis-fur-studierende/#comment-2523</link>
		<pubDate>Fri, 15 Dec 2006 12:58:42 +0000</pubDate>
		<guid>http://cloudkicker.net/2006/11/30/studivz-armutszeugnis-fur-studierende/#comment-2523</guid>
					<description>Gegen jegliche generelle Überwachung (Kamera, Kommunikation, usw.) gehen die Leute schon länger und permanent auf die Barrikaden. Ich habe auf meiner &lt;a href="/datenschutz/" rel="nofollow"&gt;Datenschutz&lt;/a&gt;seite die heutigen Möglichkeiten der Überwachung zusammengetragen. Einige der abgezeichneten Entwicklungen sind mittlerweile schon Realität. Auf &lt;a href="http://metaowl.de/" rel="nofollow"&gt;metaowl.de&lt;/a&gt; werden Blogbeiträge zum Thema gesammelt. Gerade deshalb reagieren Datenschutzbefürworter allergisch auf Menschen, die freiwillig voran treiben, was sie, die Datenschützer, verhindern woll(t)en.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Gegen jegliche generelle Überwachung (Kamera, Kommunikation, usw.) gehen die Leute schon länger und permanent auf die Barrikaden. Ich habe auf meiner <a href="/datenschutz/" rel="nofollow">Datenschutz</a>seite die heutigen Möglichkeiten der Überwachung zusammengetragen. Einige der abgezeichneten Entwicklungen sind mittlerweile schon Realität. Auf <a href="http://metaowl.de/" rel="nofollow">metaowl.de</a> werden Blogbeiträge zum Thema gesammelt. Gerade deshalb reagieren Datenschutzbefürworter allergisch auf Menschen, die freiwillig voran treiben, was sie, die Datenschützer, verhindern woll(t)en.
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
		<title>by: Artur</title>
		<link>http://cloudkicker.net/2006/11/30/studivz-armutszeugnis-fur-studierende/#comment-2522</link>
		<pubDate>Fri, 15 Dec 2006 12:42:08 +0000</pubDate>
		<guid>http://cloudkicker.net/2006/11/30/studivz-armutszeugnis-fur-studierende/#comment-2522</guid>
					<description>ich muss dem Ulrich (siehe oben) zu stimmen. Bin ganz seiner Meinung. Und ausserdem zum Gläsernen Menschen: Die meisten Leute haben sich schon ohne hin irgendwo bei irgendwem angemeldet oder sei es bei einem Preisausschreiben mitgemacht und da kommt es auf eine mehr oder weniger nicht an. 
Ausserdem kann sich jeder auf seine art schützen. Werbung flattert nicht in meinem Postkasten, dazu genügt ein einfacher Stempel "Keine Werbung", wird doch was reingeworfen freut sich nur mein Geldbeutel bei Klage! 
Und wenn sich hier halt Firmen einlogen und sich neue angebote nach den Interessen der User dann herausarbeiten, da bedanke ich mich noch herzlich, vielleicht kommt dann ein "Mega Super Spar Schnäppchen Angebot" perfekt auf mich zugeschnitten in mein Haus. Hey wenn sich die Firmen schon so ne mühe machen, dann soll es doch belohnt sein.

Und selbst wenn mein zukünftiger Chef sich hier anmeldet, SCHÖN! Ich habe nichts zuverbergen im Gegenteil, hier kann er sich ein Bild von meiner Privatsphäre machen. Find ich gut so!

Es ist aber immerhin eine Platform wo ich noch bestimme ob ich mich anmelde oder nicht und was ich reinschreibe und was nicht!
Was ich viel schlimmer finde sind die öffenlichen Kameras die klauen meine Privatsphäre nicht das Studivz, da lebe ich sie aus!
Und gegen die Protestiert niemand so laut wie hier gegen das StudiVZ!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>ich muss dem Ulrich (siehe oben) zu stimmen. Bin ganz seiner Meinung. Und ausserdem zum Gläsernen Menschen: Die meisten Leute haben sich schon ohne hin irgendwo bei irgendwem angemeldet oder sei es bei einem Preisausschreiben mitgemacht und da kommt es auf eine mehr oder weniger nicht an.<br />
Ausserdem kann sich jeder auf seine art schützen. Werbung flattert nicht in meinem Postkasten, dazu genügt ein einfacher Stempel &#8220;Keine Werbung&#8221;, wird doch was reingeworfen freut sich nur mein Geldbeutel bei Klage!<br />
Und wenn sich hier halt Firmen einlogen und sich neue angebote nach den Interessen der User dann herausarbeiten, da bedanke ich mich noch herzlich, vielleicht kommt dann ein &#8220;Mega Super Spar Schnäppchen Angebot&#8221; perfekt auf mich zugeschnitten in mein Haus. Hey wenn sich die Firmen schon so ne mühe machen, dann soll es doch belohnt sein.</p>
<p>Und selbst wenn mein zukünftiger Chef sich hier anmeldet, SCHÖN! Ich habe nichts zuverbergen im Gegenteil, hier kann er sich ein Bild von meiner Privatsphäre machen. Find ich gut so!</p>
<p>Es ist aber immerhin eine Platform wo ich noch bestimme ob ich mich anmelde oder nicht und was ich reinschreibe und was nicht!<br />
Was ich viel schlimmer finde sind die öffenlichen Kameras die klauen meine Privatsphäre nicht das Studivz, da lebe ich sie aus!<br />
Und gegen die Protestiert niemand so laut wie hier gegen das StudiVZ!
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
		<title>by: Micha</title>
		<link>http://cloudkicker.net/2006/11/30/studivz-armutszeugnis-fur-studierende/#comment-2316</link>
		<pubDate>Wed, 13 Dec 2006 11:58:49 +0000</pubDate>
		<guid>http://cloudkicker.net/2006/11/30/studivz-armutszeugnis-fur-studierende/#comment-2316</guid>
					<description>Es ist sicherlich wichtig, dass solche Infos ans Licht kommen, aber alles hier genannte trifft doch auch auf die "normale" Welt zu. Wer in größeren Städten wohnt, wird es kaum schaffen am öffentlichen Leben teil zu nehmen, ohne gefilmt zu werden. Auf öffentlichen Plätzen, in Geschäften, an Bahn- und Bushaltestellen, usw. Unser gesamtes Verhalten wird analysiert und die Schlüsse daraus werden benutzt - ob von staatlicher oder gewerblicher Seite. Man kann sich dem nicht entziehen. Online kann ich mir eine falsche Identität zulegen, in der City wird man kaum jemanden finden, der mit einer Maske durch die Gegend läuft. Schüler sollen künftig mit Noten, Herkunft, Muttersprache etc in einer großen Datenbank gespeichert. Das würde ich als Datenschutz-technisch fragwürdig bezeichnen. Was ich sagen will ist, dass wir uns dieser Transparenz kaum entziehen können. Jede Diskothek, die etwas von sich hält, hat einen Fotobereich auf ihrer Seite mit zahlreichen Schnappschüssen von der letzten Party. Da beklagt sich auch keiner, viele freuen sich eher, dass sie im Internet sind. Die Leute von heute werden einfach Öffentlichkeitsgeil. Wenn ein Fernsehteam jemanden auf der Straße zu einem x-beliebigen Thema nach seiner Meinung fragt, würde ich die These aufstellen wollen, dass 95% der Leute bereitwillig Stellung nehmen. Um zum StudiVz zu kommen: Ich stimme dem zu, dass es sicherlich sinnvoll ist, nicht unbedingt die wirkliche Adresse anzugeben. Zu fabians Vorschlag einen Fake Namen zu wählen: das hat wenig Sinn bei einem Portal, bei dem man finden und gefunden werden will. Ich brauch mich dort nicht wirklich anmelden, wenn ich nicht auch gefunden werden möchte. Die Sache mit den Fotos wird denke ich deutlich überbewertet. Die Frage ist doch, warum stellt man ein Foto online? Man möchte sich präsentieren. Für Freunde muss man das nicht tun, die wissen wie man aussieht. Man stellt ein Foto dort rein, damit jeder einen sehen kann. Man will gesehen werden! Man will Klicks. Man will, dass jedes mal, wenn man sich einloggt, 3 neue Namen in der Liste wer meine Seite zuletzt besucht hat, auftauchen. Die Fotos sind doch völlig freiwillig, man muss keins reinstellen. Die Stalking-Attacken sind verwerflich, aber so ist der Mensch - zumindest einige Menschen. Diesen Missbrauch kann man nur verhindern, indem man kein Foto einstellt.
Die gesamte Diskussion ist ein wunderbares Beispiel für den schleichenden Weg hin zum gläsernen Menschen und dem perfiden Exibitionismuswahn der Gesellschaft. Das sind aber Grundsatzdiskussionen, die sicherlich zu weit führen würden.
Abschließend möchte ich zum Verfasser sagen, dass ich es unterstütze, dass Informationen an die Öffentlichkeit getragen werden. Der Stil ist aber entscheidend. Der Mensch an sich ist sehr sensibel und lässt sich schnell kränken. So wie du alle Studenten über einen Kamm scherst und mit der Schreibweise von oben herab wirst du nicht viel erreichen. Das einzige was du erreichst ist, dass du die Betroffenen gegen dich aufbringst. Wenn das dein Ziel war/ist, müsste ich dich zum Erfolg beglückwünschen, davon gehe ich jedoch nicht aus. Ich finde richtig, WAS du machst, aber über das WIE solltest du nachdenken.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist sicherlich wichtig, dass solche Infos ans Licht kommen, aber alles hier genannte trifft doch auch auf die &#8220;normale&#8221; Welt zu. Wer in größeren Städten wohnt, wird es kaum schaffen am öffentlichen Leben teil zu nehmen, ohne gefilmt zu werden. Auf öffentlichen Plätzen, in Geschäften, an Bahn- und Bushaltestellen, usw. Unser gesamtes Verhalten wird analysiert und die Schlüsse daraus werden benutzt - ob von staatlicher oder gewerblicher Seite. Man kann sich dem nicht entziehen. Online kann ich mir eine falsche Identität zulegen, in der City wird man kaum jemanden finden, der mit einer Maske durch die Gegend läuft. Schüler sollen künftig mit Noten, Herkunft, Muttersprache etc in einer großen Datenbank gespeichert. Das würde ich als Datenschutz-technisch fragwürdig bezeichnen. Was ich sagen will ist, dass wir uns dieser Transparenz kaum entziehen können. Jede Diskothek, die etwas von sich hält, hat einen Fotobereich auf ihrer Seite mit zahlreichen Schnappschüssen von der letzten Party. Da beklagt sich auch keiner, viele freuen sich eher, dass sie im Internet sind. Die Leute von heute werden einfach Öffentlichkeitsgeil. Wenn ein Fernsehteam jemanden auf der Straße zu einem x-beliebigen Thema nach seiner Meinung fragt, würde ich die These aufstellen wollen, dass 95% der Leute bereitwillig Stellung nehmen. Um zum StudiVz zu kommen: Ich stimme dem zu, dass es sicherlich sinnvoll ist, nicht unbedingt die wirkliche Adresse anzugeben. Zu fabians Vorschlag einen Fake Namen zu wählen: das hat wenig Sinn bei einem Portal, bei dem man finden und gefunden werden will. Ich brauch mich dort nicht wirklich anmelden, wenn ich nicht auch gefunden werden möchte. Die Sache mit den Fotos wird denke ich deutlich überbewertet. Die Frage ist doch, warum stellt man ein Foto online? Man möchte sich präsentieren. Für Freunde muss man das nicht tun, die wissen wie man aussieht. Man stellt ein Foto dort rein, damit jeder einen sehen kann. Man will gesehen werden! Man will Klicks. Man will, dass jedes mal, wenn man sich einloggt, 3 neue Namen in der Liste wer meine Seite zuletzt besucht hat, auftauchen. Die Fotos sind doch völlig freiwillig, man muss keins reinstellen. Die Stalking-Attacken sind verwerflich, aber so ist der Mensch - zumindest einige Menschen. Diesen Missbrauch kann man nur verhindern, indem man kein Foto einstellt.<br />
Die gesamte Diskussion ist ein wunderbares Beispiel für den schleichenden Weg hin zum gläsernen Menschen und dem perfiden Exibitionismuswahn der Gesellschaft. Das sind aber Grundsatzdiskussionen, die sicherlich zu weit führen würden.<br />
Abschließend möchte ich zum Verfasser sagen, dass ich es unterstütze, dass Informationen an die Öffentlichkeit getragen werden. Der Stil ist aber entscheidend. Der Mensch an sich ist sehr sensibel und lässt sich schnell kränken. So wie du alle Studenten über einen Kamm scherst und mit der Schreibweise von oben herab wirst du nicht viel erreichen. Das einzige was du erreichst ist, dass du die Betroffenen gegen dich aufbringst. Wenn das dein Ziel war/ist, müsste ich dich zum Erfolg beglückwünschen, davon gehe ich jedoch nicht aus. Ich finde richtig, WAS du machst, aber über das WIE solltest du nachdenken.
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
		<title>by: wombat</title>
		<link>http://cloudkicker.net/2006/11/30/studivz-armutszeugnis-fur-studierende/#comment-2237</link>
		<pubDate>Mon, 11 Dec 2006 13:42:51 +0000</pubDate>
		<guid>http://cloudkicker.net/2006/11/30/studivz-armutszeugnis-fur-studierende/#comment-2237</guid>
					<description>"böse schwarze Männer"
"virtueller Swingerclub"...  also irgendwie bin ich grad maßlos "enttäuscht". 
Da kann ich einfach nur sagen;

das ist doch alles Pillepalle! 

Selbst die Rainbow-Warrior hatte wichtigeres zu tun als das, wofür sich hier einige als Retter der Nation aufspielen! Das alles gilt doch nur für Leute, die tatsächlich ihr Leben im virtuellen Raum verbringen, und/oder die ihre Identität auf Zahlen wie Name/Adresse bauen. Und solche tun mir von Vornherein Leid. Ob da noch kleine fette Jungs hinzukommen und auf deren "Identität" wichsen kann mir gestohlen bleiben. Vielleicht liegts auch nur daran, dass hier einfach ne Herausforderung, eine neue, heldenhafte und gute Mission - das enduring freedom der virtuellen Welt gefunden werden musste, um einige Leute zu beschäftigen, die von Berufswegen oder wie oben genannt ihre einmalige Lebenszeit in ein und die selbe Richtung laufen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;böse schwarze Männer&#8221;<br />
&#8220;virtueller Swingerclub&#8221;&#8230;  also irgendwie bin ich grad maßlos &#8220;enttäuscht&#8221;.<br />
Da kann ich einfach nur sagen;</p>
<p>das ist doch alles Pillepalle! </p>
<p>Selbst die Rainbow-Warrior hatte wichtigeres zu tun als das, wofür sich hier einige als Retter der Nation aufspielen! Das alles gilt doch nur für Leute, die tatsächlich ihr Leben im virtuellen Raum verbringen, und/oder die ihre Identität auf Zahlen wie Name/Adresse bauen. Und solche tun mir von Vornherein Leid. Ob da noch kleine fette Jungs hinzukommen und auf deren &#8220;Identität&#8221; wichsen kann mir gestohlen bleiben. Vielleicht liegts auch nur daran, dass hier einfach ne Herausforderung, eine neue, heldenhafte und gute Mission - das enduring freedom der virtuellen Welt gefunden werden musste, um einige Leute zu beschäftigen, die von Berufswegen oder wie oben genannt ihre einmalige Lebenszeit in ein und die selbe Richtung laufen.
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
		<title>by: Trackback: Blamiert sich die künftige Nachwuchselite?</title>
		<link>http://cloudkicker.net/2006/11/30/studivz-armutszeugnis-fur-studierende/#comment-2234</link>
		<pubDate>Mon, 11 Dec 2006 11:03:00 +0000</pubDate>
		<guid>http://cloudkicker.net/2006/11/30/studivz-armutszeugnis-fur-studierende/#comment-2234</guid>
					<description>[...] Vielen sind die gravierenden Probleme und Mängel bekannt, viele ignorieren, andere interessierts schlicht nicht. In dem ganzen Gewirr von Meinungen und Kommentaren zum StudiVZ gibt es leider eine ganze Menge an Personen denen ihre Daten, Datenschutz und alle Kritik am StudiVZ egal zu sein scheint. Da hört man Kommentare wie “Meine Daten sind mir Egal” oder “Hört doch mal auf rumzuhacken, ist doch jeder selber schuld, wenn er sich dort anmeldet” oder “mir egal wer was mit meinen Daten macht, hauptsache die Plattform funktioniert”. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[&#8230;] Vielen sind die gravierenden Probleme und Mängel bekannt, viele ignorieren, andere interessierts schlicht nicht. In dem ganzen Gewirr von Meinungen und Kommentaren zum StudiVZ gibt es leider eine ganze Menge an Personen denen ihre Daten, Datenschutz und alle Kritik am StudiVZ egal zu sein scheint. Da hört man Kommentare wie “Meine Daten sind mir Egal” oder “Hört doch mal auf rumzuhacken, ist doch jeder selber schuld, wenn er sich dort anmeldet” oder “mir egal wer was mit meinen Daten macht, hauptsache die Plattform funktioniert”. [&#8230;]
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
		<title>by: fabian</title>
		<link>http://cloudkicker.net/2006/11/30/studivz-armutszeugnis-fur-studierende/#comment-2172</link>
		<pubDate>Fri, 08 Dec 2006 09:32:08 +0000</pubDate>
		<guid>http://cloudkicker.net/2006/11/30/studivz-armutszeugnis-fur-studierende/#comment-2172</guid>
					<description>Ich begrüße, dass es wenigstens vereinzelt noch mündige User gibt, die den Mitteilungsdrang haben, ihre weniger informierten Mitmenschen aufzuklären. Daher direkt als allererstes mein Lob an den Verfasser für die Fülle und den Gehalt der Information. Seit 'bloggen' und 'Web 2.0' zum guten Ton gehören findet man leider nur noch selten Blogs, die tatsächlich etwas vermitteln - und mehr sind als nur ein Tagebuch.

Jetzt jedoch zur Suppe. Ähm.
Interessen sind so ähnlich wie Geschmack oder Geschlechter. Sie sind verschieden. Deshalb kann man es - zunächst - keinem Studenten/WorkingClassHero/Rentner zum Vorwurf machen, nicht über Datenschutzlücken und das Geschäft damit informiert zu sein.
Aber wie an anderer Stelle bereits treffend kommentiert wurde, bewegt man sich freiwillig in diesem Raum. 

Greifen wir das Ganze etwas analoger auf:
Du bist Student an der Uni XYZ in CapitolCity und willst neue Leute kennenlernen. Ein Bekannter rät dir den SwingerClubFürStudenten an der Ecke - du brauchst nur das Antragsformular auszufüllen und bist drin. Vermutlich macht es dich stutzig, warum das Gebäude mit den Daten anderer Studenten bemalt ist, die jeder lesen kann, wenn er möchte. Wer sich diese Mühe nicht machen will, kauft beim Clubbesitzer einfach einen Schwung Papier, auf dem die Daten stehen, nebst Adresse, Hobbies, vielleicht sogar Bildern, die er für allerlei Zwecke einsetzen kann. 
Der Club ist aber so furchtbar _praktisch!_ (mein Vorschlag für das Unwort des kommenden Jahres) - hey, denn immerhin gehen ALLE dahin. Und du würdest sofort neue Leute kennenlernen. Dabei bietet die Uni selbst die gleichen Funktionen, nur etwas mehr nach der alten Schule. (schwarze Bretter, Parties, Studiengänge ;) )
Würde es real passieren, würden die meisten Benutzer nichtmal einen Fuß in das Gebäude setzen.

Aber nun treffen also hunderttausende unmündige (da nicht-informierte) Studenten auf den virtuellen SwingerClubFürStudenten in CapitolCity und nur weil sie nicht auf den ersten Blick SEHEN, was mit ihren Daten passiert, lassen sie es geschehen, obwohl die virtuelle Rainbow-Warrior samt Aktivisten seit Monaten den sinkenden Öltanker umkurvt.

Es bleibt zu hoffen, dass die Benutzer dazulernen, bevor sie in die Führungspositionen von Großkonzernen entlassen werden, sonst sehe ich schwarz.
 (ja, das ist ein Hacker-Witz... ;) )

Als ich mich beim StudiVZ angemeldet habe, kannte aus meinem studentischen Umfeld kaum jemand das Portal. Aber selbst "damals" war ich so schlau eine ziemlich unsinnige Verschlüsselung meines Namens anzugeben. Und das ist der Rat eines weisen Hackers. Wenn ihr schon so blöd seit, eure eigenen Adressen bei Werbeverteilern, Voyeuren und eure Bilder als Wichsvorlage für Fette-Jungs-Ohne-Freundin bereitzustellen, dann benutzt-in-Herrgottsnamen-einen-anderen-Namen. Meinetwegen auch den Herrgottsnamen.
Lustige Kombinationen wie "Die Nadine" oder Künstlernamen wie "Herbert Uninformiert" sind wenigstens ein Anfang. Das gilt übrigens auch für alle anderen Dienste dieser Art.

Selbstdarstellung ist alles. Nicht nur das StudiVZ, sondern auch Xanga, Myspace, Emopunk.net (denen ich aber nichts böses unterstellen will) und dutzende anderer Web2.0 social-Networking Dienste sind wahre Fundgruben für böse Schwarze-Männer.
Und wenn man schon aus prestigegründen (und natürlich, um mitreden zu können) dem Hype nachgibt, dann bitte - versucht wenigstens mit ein paar einfachen Tricks nicht alles zu offenbaren. 

- Fake-Namen.
- Anonyme eMail-Adressen NUR für diesen Zweck
- nach Möglichkeit keine korrekten Adressen, etc.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich begrüße, dass es wenigstens vereinzelt noch mündige User gibt, die den Mitteilungsdrang haben, ihre weniger informierten Mitmenschen aufzuklären. Daher direkt als allererstes mein Lob an den Verfasser für die Fülle und den Gehalt der Information. Seit &#8216;bloggen&#8217; und &#8216;Web 2.0&#8242; zum guten Ton gehören findet man leider nur noch selten Blogs, die tatsächlich etwas vermitteln - und mehr sind als nur ein Tagebuch.</p>
<p>Jetzt jedoch zur Suppe. Ähm.<br />
Interessen sind so ähnlich wie Geschmack oder Geschlechter. Sie sind verschieden. Deshalb kann man es - zunächst - keinem Studenten/WorkingClassHero/Rentner zum Vorwurf machen, nicht über Datenschutzlücken und das Geschäft damit informiert zu sein.<br />
Aber wie an anderer Stelle bereits treffend kommentiert wurde, bewegt man sich freiwillig in diesem Raum. </p>
<p>Greifen wir das Ganze etwas analoger auf:<br />
Du bist Student an der Uni XYZ in CapitolCity und willst neue Leute kennenlernen. Ein Bekannter rät dir den SwingerClubFürStudenten an der Ecke - du brauchst nur das Antragsformular auszufüllen und bist drin. Vermutlich macht es dich stutzig, warum das Gebäude mit den Daten anderer Studenten bemalt ist, die jeder lesen kann, wenn er möchte. Wer sich diese Mühe nicht machen will, kauft beim Clubbesitzer einfach einen Schwung Papier, auf dem die Daten stehen, nebst Adresse, Hobbies, vielleicht sogar Bildern, die er für allerlei Zwecke einsetzen kann.<br />
Der Club ist aber so furchtbar _praktisch!_ (mein Vorschlag für das Unwort des kommenden Jahres) - hey, denn immerhin gehen ALLE dahin. Und du würdest sofort neue Leute kennenlernen. Dabei bietet die Uni selbst die gleichen Funktionen, nur etwas mehr nach der alten Schule. (schwarze Bretter, Parties, Studiengänge <img src='http://cloudkicker.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  )<br />
Würde es real passieren, würden die meisten Benutzer nichtmal einen Fuß in das Gebäude setzen.</p>
<p>Aber nun treffen also hunderttausende unmündige (da nicht-informierte) Studenten auf den virtuellen SwingerClubFürStudenten in CapitolCity und nur weil sie nicht auf den ersten Blick SEHEN, was mit ihren Daten passiert, lassen sie es geschehen, obwohl die virtuelle Rainbow-Warrior samt Aktivisten seit Monaten den sinkenden Öltanker umkurvt.</p>
<p>Es bleibt zu hoffen, dass die Benutzer dazulernen, bevor sie in die Führungspositionen von Großkonzernen entlassen werden, sonst sehe ich schwarz.<br />
 (ja, das ist ein Hacker-Witz&#8230; <img src='http://cloudkicker.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  )</p>
<p>Als ich mich beim StudiVZ angemeldet habe, kannte aus meinem studentischen Umfeld kaum jemand das Portal. Aber selbst &#8220;damals&#8221; war ich so schlau eine ziemlich unsinnige Verschlüsselung meines Namens anzugeben. Und das ist der Rat eines weisen Hackers. Wenn ihr schon so blöd seit, eure eigenen Adressen bei Werbeverteilern, Voyeuren und eure Bilder als Wichsvorlage für Fette-Jungs-Ohne-Freundin bereitzustellen, dann benutzt-in-Herrgottsnamen-einen-anderen-Namen. Meinetwegen auch den Herrgottsnamen.<br />
Lustige Kombinationen wie &#8220;Die Nadine&#8221; oder Künstlernamen wie &#8220;Herbert Uninformiert&#8221; sind wenigstens ein Anfang. Das gilt übrigens auch für alle anderen Dienste dieser Art.</p>
<p>Selbstdarstellung ist alles. Nicht nur das StudiVZ, sondern auch Xanga, Myspace, Emopunk.net (denen ich aber nichts böses unterstellen will) und dutzende anderer Web2.0 social-Networking Dienste sind wahre Fundgruben für böse Schwarze-Männer.<br />
Und wenn man schon aus prestigegründen (und natürlich, um mitreden zu können) dem Hype nachgibt, dann bitte - versucht wenigstens mit ein paar einfachen Tricks nicht alles zu offenbaren. </p>
<p>- Fake-Namen.<br />
- Anonyme eMail-Adressen NUR für diesen Zweck<br />
- nach Möglichkeit keine korrekten Adressen, etc.
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
		<title>by: Mint</title>
		<link>http://cloudkicker.net/2006/11/30/studivz-armutszeugnis-fur-studierende/#comment-2155</link>
		<pubDate>Thu, 07 Dec 2006 01:15:42 +0000</pubDate>
		<guid>http://cloudkicker.net/2006/11/30/studivz-armutszeugnis-fur-studierende/#comment-2155</guid>
					<description>Naja, Du musst den Kopf erst mal raus kriegen, aus dem Sand!

Die Kommunikation zwischen Menschen läuft mitlerweile sehr intensiv über das Internet ab.
Portale wie studivz.net sind aber mehr als reine Kommunikationsschnittstellen. Sie Simulieren eine Wirklichkeit, die es so ja garnicht gibt. Statt sich in der Realität, im "Off-Screen" zu treffen, verschiebt man seinen ganzen Sozialen Umgang auf Foren und Kontaktbörsen.
Vorgestern war der studivz.net Server mal wieder unten. Ich möcht nicht wissen, wieviele Menschen das zur Verzweiflung gebracht hat, weil sie plötzlich keine Freunde mehr hatten!

Und um bei Deinem Beispiel zu bleiben.
Wenn man lang genug den Kopf im Sand hatte, ist man Blind wenn man denn den Kopf wieder raus kriegt.
lol</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Naja, Du musst den Kopf erst mal raus kriegen, aus dem Sand!</p>
<p>Die Kommunikation zwischen Menschen läuft mitlerweile sehr intensiv über das Internet ab.<br />
Portale wie studivz.net sind aber mehr als reine Kommunikationsschnittstellen. Sie Simulieren eine Wirklichkeit, die es so ja garnicht gibt. Statt sich in der Realität, im &#8220;Off-Screen&#8221; zu treffen, verschiebt man seinen ganzen Sozialen Umgang auf Foren und Kontaktbörsen.<br />
Vorgestern war der studivz.net Server mal wieder unten. Ich möcht nicht wissen, wieviele Menschen das zur Verzweiflung gebracht hat, weil sie plötzlich keine Freunde mehr hatten!</p>
<p>Und um bei Deinem Beispiel zu bleiben.<br />
Wenn man lang genug den Kopf im Sand hatte, ist man Blind wenn man denn den Kopf wieder raus kriegt.<br />
lol
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
		<title>by: wombat</title>
		<link>http://cloudkicker.net/2006/11/30/studivz-armutszeugnis-fur-studierende/#comment-2151</link>
		<pubDate>Wed, 06 Dec 2006 16:46:05 +0000</pubDate>
		<guid>http://cloudkicker.net/2006/11/30/studivz-armutszeugnis-fur-studierende/#comment-2151</guid>
					<description>ja, hallo Leute,

ich kann der bisherigen Diskussion im Groben zustimmen, und.. das ist vielleicht noch wichtig; oute ich mich hier jetzt mal als genau so ein standart-Idiot, der keine Ahnung von Datenschutz hat. Wie schon erwähnt wurde, habe ich nicht die Zeit und Lust, um mich mit speziell diesem Thema intensiver auseinanderzusetzen. Nur als Bsp: was sollen da die ganzen Chemiker sagen? Wer von uns kennt denn die ganzen E-Nummern auf den Konserven, was sie für Konsequenzen für unseren Körper haben usw.. 
Problematisch finde ich aber auch, dass mensch nicht so ne Vorstellung von den Missbrauch-Möglichkeiten hat. Was kann man denn mit solchen Daten schon erreichen? Es geht doch hauptsächlich um Marktanalyse und vielleicht auch -Steuerung, um gezielten Info-Zugang und -Ausschluss?? In Dem Punkt liefert mich mein Konto eh den gegebenen Verhältnissen aus. Also was seh ich denn großartiges, wenn ich den Kopf ausm Sand nehme?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>ja, hallo Leute,</p>
<p>ich kann der bisherigen Diskussion im Groben zustimmen, und.. das ist vielleicht noch wichtig; oute ich mich hier jetzt mal als genau so ein standart-Idiot, der keine Ahnung von Datenschutz hat. Wie schon erwähnt wurde, habe ich nicht die Zeit und Lust, um mich mit speziell diesem Thema intensiver auseinanderzusetzen. Nur als Bsp: was sollen da die ganzen Chemiker sagen? Wer von uns kennt denn die ganzen E-Nummern auf den Konserven, was sie für Konsequenzen für unseren Körper haben usw..<br />
Problematisch finde ich aber auch, dass mensch nicht so ne Vorstellung von den Missbrauch-Möglichkeiten hat. Was kann man denn mit solchen Daten schon erreichen? Es geht doch hauptsächlich um Marktanalyse und vielleicht auch -Steuerung, um gezielten Info-Zugang und -Ausschluss?? In Dem Punkt liefert mich mein Konto eh den gegebenen Verhältnissen aus. Also was seh ich denn großartiges, wenn ich den Kopf ausm Sand nehme?
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
		<title>by: Mint</title>
		<link>http://cloudkicker.net/2006/11/30/studivz-armutszeugnis-fur-studierende/#comment-2149</link>
		<pubDate>Wed, 06 Dec 2006 15:21:43 +0000</pubDate>
		<guid>http://cloudkicker.net/2006/11/30/studivz-armutszeugnis-fur-studierende/#comment-2149</guid>
					<description>Es stimmt schon, dass ein jeder der auch nur einen Satz über sich (oder andere!) ins studivz.net schreibt, ein stück mehr zum Gläsernen Menschen wird.

Die Frage ist nur, ob solcherlei Daten nicht ohnehin schon bekannt sind. 

Als viel gravierender schätze ich die persönliche Abhängikeit des einzelnen Users von solcherlei Foren ein. Hier kommen die grossen Firmen im Hintergrund ins Spiel, welche plötzlich wirklichen Einfluss ausüben können.

Mit den reinen Userdaten lassen sich vielleicht ausgeklügeltere  Werbestrategien verfolgen.
Mit der Abhängikeit der User(Menschen!) lässt sich jedoch viel mehr "böses" anstellen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es stimmt schon, dass ein jeder der auch nur einen Satz über sich (oder andere!) ins studivz.net schreibt, ein stück mehr zum Gläsernen Menschen wird.</p>
<p>Die Frage ist nur, ob solcherlei Daten nicht ohnehin schon bekannt sind. </p>
<p>Als viel gravierender schätze ich die persönliche Abhängikeit des einzelnen Users von solcherlei Foren ein. Hier kommen die grossen Firmen im Hintergrund ins Spiel, welche plötzlich wirklichen Einfluss ausüben können.</p>
<p>Mit den reinen Userdaten lassen sich vielleicht ausgeklügeltere  Werbestrategien verfolgen.<br />
Mit der Abhängikeit der User(Menschen!) lässt sich jedoch viel mehr &#8220;böses&#8221; anstellen.
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
		<title>by: andre</title>
		<link>http://cloudkicker.net/2006/11/30/studivz-armutszeugnis-fur-studierende/#comment-2080</link>
		<pubDate>Fri, 01 Dec 2006 20:45:35 +0000</pubDate>
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					<description>Letztendlich glaube ich auch, dass sich mind. die Hälfte eine neue Bleibe online suchen wird. Vielleicht steigt dann auch die Kreativität, es werden eigene Seiten gestaltet und miteinander verlinkt. Das StudiVZ hat den Leuten gezeigt, dass es dank moderner Portale ein Kinderspiel ist eigene Inhalte online zu stellen. Dass es sich um den falschen Ort gehandelt hat, wird vielen eine Lehre sein in Zukunft &lt;b&gt;vorher&lt;/b&gt; genauer hinzusehen, und sich über das \'was stelle ich wo unter welchem Namen online\' (Datenschutz!) Gedanken zu machen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Letztendlich glaube ich auch, dass sich mind. die Hälfte eine neue Bleibe online suchen wird. Vielleicht steigt dann auch die Kreativität, es werden eigene Seiten gestaltet und miteinander verlinkt. Das StudiVZ hat den Leuten gezeigt, dass es dank moderner Portale ein Kinderspiel ist eigene Inhalte online zu stellen. Dass es sich um den falschen Ort gehandelt hat, wird vielen eine Lehre sein in Zukunft <b>vorher</b> genauer hinzusehen, und sich über das \&#8217;was stelle ich wo unter welchem Namen online\&#8217; (Datenschutz!) Gedanken zu machen.
</p>
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