3D Desktops - XGL und mehr

Der von Novell entwickelte 3D Desktop XGL (video) ermöglich das Arbeiten auf vier von 6 Seiten eines Würfels. Der Würfel selbst lässt sich beim Gedrückthalten bestimmter Tastenkombinationen einfach mit der Maus anfassen und wenden. Besonders schön ist aber auch die Animation der Fenster und Menüs, sowie deren stufenlose Transparenz per Mausrad. Jedes Fenster, dass bewegt wird, “schwabbelt” der Maus so ein bißchen hinterher. Per Tastendruck werden alle offenen Fenster klein skaliert und nebeneinander auf dem Desktop dargestellt. Kennt man ja von MacOS. Und das alles ohne die Irrsinnigen Hardwareanforderungen von Vista’s Aero (video). XGL ist ab SuSE 10.1 dabei, aber auch in anderen Distributionen verfügbar. So kommt Mandriva 2007 gleich mit XGL.

Kororaa ist eine Distribution, die XGL als primären Desktop verwendet und als Live CD verfügbar ist war. Das Problem sind die üblichen Querellen mit den closed source Grafikkartentreibern von ATI und nVidia. Mit ein wenig Suche findet man auf einigen Servern noch das ISO-Image der Kororaa XGL Live CD. kororaa-xgl-livecd-0.2.iso liegt auf g33kd (695MB) und Softpedia.
Sehr gut funktioniert XGL “out of the box” mit der Live-CD von Mandriva ONE (Torrent: 2007.1 Spring, 32bit und 64bit). Proprietäre Treiber (nVidia, ATI) werden automatisch geladen. Man hat die Auswahl zwischen XGL und Metisse.

Eine wirkliche 3D Revolution wird mit Sun’s Project Looking Glass (video) kommen. Der Desktop kann als Prototyp als Javaanwendung unter Windows und Linux installiert werden. Ist aber nur eine Demonstration auf Zukünftiges.

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