Firefox auf Cookie Diät

Wir setzen Firefox auf Diät. Mit dieser Einstellung bleiben (viele) Trackerserver außen vor. Nach der Installation akzeptiert Firefox in der Grundeinstellung erstmal alle Cookies. Cookies (Plätzchen) werden von Webseiten benutzt, um den Benutzer zu identifieren. Das hat Vor- und Nachteile. So wird man beim erneuten Besuch von Onlineshops gleich wieder erkannt, Webseiten merken sich Paßwörter, ja ganze Warenkörbe lassen sich im Cookie speichern. Aber was ist, wenn Shop A nachsieht, was der Kunde bei Shop B in den Warenkorb gelegt hat? Was ist, wenn die Suchanfragen und daraufhin aufgerufene Seiten bei Google über Googles Cookie beim Login zum email-Account mit Dir in Verbindung gebracht werden? Wo treibst Du Dich denn so rum im Netz? Welche Spuren hinterläßt Du im Netz? Zwar bekommst Du bei der nächsten Einwahl eine neue IP-Adresse, aber die Cookies sitzen noch. Und schon kann munter weiter protokolliert werden. Besonders gut geht das mit Drittservern. Dienstleister, die sich speziell auf das Data Mining verschrieben haben, verfolgen so einen Surfer über viele Server und Seiten hinweg. Um diese Cookies loszuwerden, kannst Du in Firefox ein Häkchen bei “nur von der ursprünglichen Webseite” setzen (Screenshot) oder / und die Server komplett über die hosts Datei blockieren. (hosts-Datei und Anleitung dazu kommt) Firefox speichert die Cookieinformationen in der Datei cookie.txt im Benutzerprofilverzeichnis. Windows: \Dokumente und Einstellungen \ Nutzer-XY\ Anwedungsdaten\ Mozilla Firefox\… . Linux: ~/.mozilla/firefox/…

cookie

Merke: Ohne Cookies geht es kaum. Wer alle Cookies ablehnt, kann viele Seitensysteme nicht benutzen. Wer Cookies am Ende einer Internetsitzung von Firefox löschen läßt, wird von Seitensystemen beim nächsten Besuch nicht wieder erkannt. Aber Cookies stellen auch eine große Gefahr für die Privatsphäre dar. Deshalb ist das Ablehnen von Cookies von Drittanbietern, also das Beschränken auf die “ursprüngliche Webseite” ein guter Kompromis.

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