mp3s erstellen mit dMC

Die Konvertierung von Musik bedarf einiges an Hintergrundwissen - sofern man besonderen Wert auf Qualität und Größe legt. Gleiches gilt für Urheberrechte und Kopierschutz. Wer sich sicher ist eine CD legal auszulesen, kann loslegen. Die dazu benötigte Software, also die hier erwähnten Programme, sind auf der Software-Seite unter Audio aufgeführt.

  1. Herunterladen und Installieren von dBpowerAmp Music Converter (dMC). Bei der Installation bietet dMC an Erweiterungen für den Explorer zu installieren. Diese sind nich unbedingt notwending. Man sich relativ schnell mit “next” durchklicken.
  2. dMC bringt dMC Audio CD Input mit. Damit lassen sich CDs bequem in verschiedene Formate umwandeln. mp3 über LAME ist standardmäßig dabei. Den OggVorbis Encoder kann man sich kostenlos nachladen.
  3. Nach dem Start des Programms kann man unter “Options” einstellen von welchem CD/DVD-Laufwerk gelesen werden soll, und nach welchem Schema die Dateinamen aufgebaut werden sollen. Der Screenshot zeigt das sinnvolle Muster %a - %l\%r - %t von %a. (mehr dazu)

    options
  4. So jetzt die CD rein, sofern noch nicht geschehen. Nach dem Klick auf “Refresh” sollte dMC versuchen die Titelnamen über das Internet aus der free-DB abzufragen. Oft kommt es zu zwei oder mehr Vorschlägen. Liegt meistens daran, daß eine CD mehrmals unter verschiedenen Genres eingetragen ist.
  5. Alle Titel mit Häkchen werden verarbeitet. Ein Rechtsklick bietet die Möglichkeit alle auszuwählen (Check All) oder nicht auszuwählen (Uncheck All). Meisten will man halt alles.
  6. Jetzt wird codiert. Dazu klickt man auf “Convert To”, und wählt “Mp3 (Lame)” aus. Das folgende Dialogfenster bietet die Möglich u.a. das Zielverzeichnis anzugeben. Bitte daran denken, daß das Namensschema bereits Ordner für Interpret \ Album erstellt. Jetzt wird der Encoder konfiguriert. Zwar hat man hier nicht Möglichkeiten wie beim Exact-Audio-Copy, aber für recht gute Ergebnisse reichts. Am einfachsten an den Screenshot halten. Bei “Encoding” wird “Variable Bit Rate” eingestellt. Mit der linken Maustaste wird des untere Limit festgelegt (32kBit/s), mit der rechten das obere (192kBit/s). Der Mini-Schieber (L - H) sollte sich leicht links der Mitte, also eher in Richtung L befinden. Channels werden auf “Joint Stereo” gesetzt. Frequency auf 44100Hz. “Volume Nomalize” brauchen wir (meistens) nicht. “Preserve ID Tags” wird aktiviert.

    encode
  7. Ein Klick auf “Convert” wirft den Encoder an. Für eine CD sollte man auf einem schnellen System ca. 10min rechnen.

Probleme
Es kann passieren, daß man den ASPI-Layer (Treiber) von Adaptec installieren muß. Ansonten sollte das Programm reibungslos arbeiten.

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