FAT32 mounten

Unter Linux gibt es im Gegensatz zu Windows keine Laufwerke (C:, D:, usw). Alles hängt in einem Verzeichnisbaum, der ganz unten mit “/” beginnt, und sich dann immer weiter verzweigt. Um Zugriff auf eine Partition zu bekommen, muß diese gemountet werden (to mount: anbringen, einhängen). Dazu muß man erst einen “mount point” anlegen, also einen Einhängepunkt. Ich geh jetzt mal von einem SuSE 9.x System aus. Mit mkdir /mnt/nurso legt man das das Verzeichnis “nurso” im Verzeichnis “mnt” an. Jetzt mountet man die erste Partition auf dem Slave-Laufwerk mit mount /dev/hdb1 /mnt/nurso. Die Partition sollte automatisch als fat32 erkannt worden sein. Ansonten den Befehl auf mount -t vfat /dev/hdb1 /mnt/nurso erweitern. Mit umount /mnt/nurso hängt man die Partition wieder aus. Wenn nicht, passiert es beim herunter fahren automatisch. Um die Partition permanent einzuhängen, würde man einen Eintrag in die Datei /etc/fstab vornehmen müssen.

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